45.000 sind bereits gegen Auflösung der AUVA

Das von der AUVA betriebene Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler in Wien.
Das von der AUVA betriebene Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler in Wien.Bild: picturedesk.com
Nun starten die Protestaktionen gegen eine Auflösung der Unfallversicherungsanstalt. Online werden bereits Proteststimmen gesammelt.
„Nach fast einem halben Jahr im Bett und drei Monaten im Rollstuhl haben mich die AUVA-Leute wieder auf die Fuße gebracht", schreibt Alois B. Er ist einer von mehr als 45.000 Menschen, die bis Sonntagabend die Online-Petition "die AUVA darf nicht zerschlagen werden" unterschrieben haben.

Parallel zu dieser Initiative startet nun die Gewerkschaft Protestmaßnahmen: Ab dieser Woche sind Betriebsversammlungen in den Einrichtungen der AUVA und Flugblattaktionen in Unfallkrankenhausern angesetzt. Am kommenden Montag tagt dann der Zentralbetriebsrat der AUVA, uberlegt weitere Maßnahmen.

Regierung will AUVA-Beiträge kürzen

Schon heute wird die Arztekammer bei einem Pressegesprach in- formieren, was ihre Krisensitzung am Wochenende ergeben hat. Wie berichtet, will die Regierung den Unfallversicherungsbeitrag fur Unternehmer von 1,3 % auf 0,8 % senken. Damit fiele die AUVA um 500 Mio. € (das sind rund 40 % ihres Budgets) um. Gesundheitsministerin Hartinger-Klein (FP) erklarte vorige Woche, die AUVA wurde das Einsparziel nicht schaffen und daher aufgelost werden. Am Freitagabend ruderte sie etwas zuruck, meinte, es gehe ihr um „Strukturreformen". Die fordert nun auch Vizekanzler Strache (FP) ein.



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