Große Aufregung am Dienstagvormittag in Hall in Tirol: Gegen 09.30 Uhr stießen Arbeiter bei Grabungsarbeiten auf einen verdächtigen Gegenstand. Die Polizei wurde alarmiert, ein Spezialist brachte rasch Klarheit – es handelte sich um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. "Heute" berichtete.
In einer Aussendung vom Dienstagabend bilanziert die Landespolizeidirektion Tirol den Einsatz. Mehrere Gebäude im Umkreis von einigen hundert Metern mussten evakuiert werden.
Insgesamt brachte die Polizei rund 450 Personen in Sicherheit. Auch der Verkehr war betroffen: Die B171 musste zwischenzeitlich für etwa eine halbe Stunde total gesperrt werden.
Der Entminungsdienst rückte an und konnte die Bombe schließlich gegen 14.00 Uhr erfolgreich entschärfen. Insgesamt standen rund 80 Einsatzkräfte von Polizei sowie weiteren Einsatzorganisationen und Behörden im Einsatz.