5.000 Flüchtlinge wurden zurückgeschickt

Österreich hat heuer entsprechend der Dublin-Asylregeln mehr als 5.000 Flüchtlinge in andere EU-Länder zurückgeschickt, darunter auch Syrer. Das sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bei einem Treffen der CSU in Bayern.

Die meisten Flüchtlinge, die man wegschickt, schicke man nach Rumänien oder Bulgarien, sagte Mikl-Leitner am Donnerstag bei einem CSU-Treffen im bayrischen Kloster Banz.

Dabei verkündete Mikl-Leitner am Rande des Treffens interessante Information zur aktuellen Flüchtlingspolitik Österreichs, in der eine große Zahl an Flüchtlingen wieder zurückgeführt wird: "Es finden ja auch Rückführungen statt. Wenn ich die Zahlen richtig im Kopf haben, so haben wir in Österreich glaube ich mehr als 5.000 oder 5.500 Menschen zurückgebracht, hier vor allem auch Bulgarien oder Rumänien".

Die südeuropäischen Länder dürfen sich nun also auf Tausende Migranten aus dem Norden einstellen. Mikl-Leitner betonte, in Slowenien und Kroatien stellten ausländische Migranten kaum Asylanträge, obwohl diese Länder sicher seien. Deswegen würde Österreich sie dorthin zurückbringen.

Derzeit schickt Österreich wegen der schwierigen humanitären Lage dort keine Menschen nach Griechenland zurück. Auch nach Ungarn, das eine harte Flüchtlingspolitik verfolgt, gebe es derzeit kaum Rückführungen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums zur APA.

FPÖ: Misstrauenantrag gegen Regierung

Am Donnerstag griff Man habe die Grenzen nicht ausreichend geschützt, so der Vorwurf.

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