5.000 tote Fische in Eislaufplatz: Besucher liefen Sturm

In der Eisbahn erstarrte Fische sollten im japanischen Kitakyushu ein "Gefühl des Ozeans" vermitteln. Stattdessen liefen die Besucher Sturm. Nun musste die Eishalle schließen. Das "Friedensangebot" der Besitzer ist aber fast genauso absurd.
In der Eisbahn erstarrte Fische sollten im japanischen Kitakyushu ein "Gefühl des Ozeans" vermitteln. Stattdessen liefen die Besucher Sturm. Nun musste die Eishalle schließen. Das "Friedensangebot" der Besitzer ist aber fast genauso absurd. 

Tausende tote Fische, festgefroren in einem Eislaufplatz im Westen Japans haben für einen Aufschrei gesorgt. Nach einer Flut der Kritik in sozialen Medien schloss der Freizeitpark Space World in der Stadt Kitakyushu am Sonntag die Attraktion.

Walhai bis Krabbe: 25 Arten im Fußboden versenkt

Rund 5.000 tote Fische waren in das Eis in der Schlittschuhanlage gepackt. Etwa 25 verschiedene Fischarten waren unter der 250 Meter langen Eisstrecke zu sehen. Darunter waren Krabben, Rochen und sogar ein Walhai. Der Park hatte das sogenannte Eisaquarium im November eröffnet. "Space World"-Chef Toshimi Takeda erzählte "CNN", dass sie die Fische auf dem Markt gekauft hätten. Alle Tiere seien bereits tot gewesen. 
Gedenkveranstaltung für Fische

Die Fische seien dazu gedacht gewesen, "der Schlittschuhbahn das Gefühl des Ozeans zu verleihen", erklärte Space World. Der Freizeitpark bedauere, "solch unangenehme Gefühle hervorgerufen zu haben". Space World will eine Gedenkveranstaltung für die Fische abhalten, sobald diese aus dem Eis genommen wurden.

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