5,2 Promille: Lenker zahlte 1.800 Euro, durfte gehen

Jener Alkolenker, der in Ansfelden mit 5,24 Promille einen Unfall baute, musste 1.800 Euro Sicherheitsleistung zahlen. Danach durfte er nach Hause.
Mit unglaublichen 5,24 Promille Alkohol im Blut verursachte ein Rumäne (24) in Ansfelden (Bez. Linz Land) einen Auffahrunfall (wir berichteten).

Der Alko-Lenker, der auch im Bezirk wohnhaft sein soll, zeigte sich bei der Kontrolle laut Polizei keineswegs aggressiv. Mehr als ein Alko-Vortest war aber nicht mehr möglich. Bei mehreren Versuchen habe er das Ziel stets verfehlt und immer wieder daneben geblasen.

Eine ärztliche Behandlung des 24-Jährigen war trotz des hohen Alkoholwerts nicht notwendig. Der Rumäne musste nicht im Spital untersucht werden.

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Lenker durfte nach Hause gehen



Er kam aber natürlich nicht so einfach davon. Der Rumäne tätigte eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.800 Euro und durfte anschließend nach Hause gehen. Ja, ihr habt richtig gelesen: Er durfte wieder GEHEN! Dies ist für viele in diesem Zustand wohl kaum vorstellbar.

Den Führerschein sowie die Autoschlüssel musste der 24-Jährige noch an Ort und Stelle abgeben. Das Firmen-Auto, ein VW-Pritschenwagen, wurde vorerst sichergestellt. Er kann von einem anderen Firmenmitarbeiter mit gültigem Führerschein abgeholt werden.

Da bei dem Unfall die 68-jährige Lenkerin eines VW-Polo verletzt wurde, wird der Alkolenker wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt.

Zudem muss er nun mindestens für sechs Monate den Schein abgeben.

Warum er dermaßen viel getrunken hat, ist indes nicht bekannt.





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