Schutzmasken sind zu unseren täglichen Begleitern geworden. Vor allem in Geschäften und den öffentlichen Verkehrsmitteln sollen sie - zusätzlich zu anderen wichtigen Maßnahmen, wie dem Abstandhalten und dem regelmäßigen Händewaschen - die weitere Ausbreitung von COVID-19 verhindern und so der Coronavirus-Pandemie ein Ende setzen. Doch damit dies auch gelingt, müssen die Masken richtig aufgesetzt werden.
Wir zeigen 5 fatale Fehler, die häufig beim Tragen von Schutzmasken passieren:
Wir atmen oft vollständig durch die Nase. Sitzt die Maske unter der Nase, können wir die Viruspartikel einatmen und uns infizieren. Andersherum könnten wir so jemand anderen anstecken, wenn beispielsweise beim Niesen Atemtröpfchen in die Luft gelangen.
Außerdem besteht durch diese Trageweise eine Gefahr der Ansteckung durch die Maske selbst. Da wir so Keime und Tröpfchen, die auf der Außenseite der Schutzmaske haften, direkt einatmen.
Deshalb: Die Maske sollte immer vom Nasenrücken über den Mund bis unter das Kinn reichen.
Viren können auf unserer Kleidung, unseren Haaren und vor allem auf unseren Fingern lauern. Kommt nun die Innenseite der Schutzmaske mit einem anderen - möglicherweise kontaminierten - Körperteil (Haare, Stirn, Kinn, Hals, Hände) oder unserer Kleidung in Berührung, können wir beim erneuten Aufsetzen die Viren einatmen.
Übrigens sollte beim Abnehmen der Maske auch die Vorderseite nicht berührt werden, sondern nur die Ohrschlaufen. Der Grund: Dort lauern die Viren, fassen wir uns anschließend in das Gesicht, vielleicht sogar in die Augen, gelangen die Viren in unsere Schleimhäute.
Ein Tipp von Experten: Die Schutzmasken in einem Druckverschlussbeutel immer am selben Ort aufbewahren, um die Verbreitung der Viren im eigenen Haushalt zu verhindern.
Um uns und unsere Mitmenschen tatsächlich schützen zu können, müssen die Masken eng am Gesicht anliegen. Vor allem bei DIY-Masken werden die Seiten gerne etwas lockerer gelassen. Ein fataler Fehler! Denn so kann die Maske nicht nur verrutschen, Viren können auch ungehindert nach außen und innen dringen.
Um tatsächlich ihre Wirkung erzielen zu können, muss eine Schutzmaske auf dem Nasenrücken enden. Trägt man sie lediglich auf der Nasenspitze, haftet sie nicht richtig, es bleiben Luftlöcher und Viren haben freie Bahn.
Experten empfehlen sogar die Schutzmasken - insofern sie aus Stoff bestehen - täglich bei 60 Grad zu waschen.
Wichtig: Sobald eine Maske sichtbar verschmutzt oder beschädigt ist, muss sie sicher in einem luftdichtverschlossenen Behälter entsorgt werden.