Viele Paare glauben, die erotischen Vorlieben ihres Partners in- und auswendig zu kennen. Doch die Realität sieht oft anders aus: Mangelnde Kommunikation ist einer der häufigsten Gründe für Frustration im Bett.
Das Problem: Vielen von uns fällt es schwer, über Sex zu sprechen. Dabei verändert sich unsere Sexualität im Laufe der Zeit – neue Vorlieben entstehen, andere werden abgelegt. Es braucht also regelmäßige Sex-Updates in der Partnerschaft.
Wie gq-magazin.de berichtet, hat Kolumnistin Mimi Erhardt fünf gezielte Fragen zusammengestellt, die dabei helfen können. Erste Frage: "Gibt es einen erotischen Traum, der dir nicht aus dem Kopf geht?" Ein guter Starter, der die Möglichkeit gibt, über sexuelle Wünsche zu sprechen, ohne dass es gleich allzu konkret wird.
Zweite Frage: "Was sind deine größten An- und Abturner beim Sex?" Diese Frage sollte man idealerweise schon vor dem ersten Sex mit einem neuen Partner stellen. Dritte Frage: "Was ist der abenteuerlichste Ort, an dem du gerne Sex hättest?"
Die vierte Frage dreht sich um die Zeit nach dem Akt: "Was machst du gerne nach dem Sex?" In der BDSM-Community nennt man das Aftercare – die liebevolle Nachsorge. Beim Sex wird unser Körper von Glückshormonen geflutet. Nach dem Orgasmus folgt der Abstieg, der Emotionen verstärken kann.
Die fünfte und intimste Frage lautet: "Wovor hast du Angst, wenn wir zusammen sind?" Sich über Schwächen und Ängste zu öffnen, kann die Intimität mit einem vertrauten Partner stärken – im Schlafzimmer und auch außerhalb.
Wichtig dabei: In diesen Gesprächen offen bleiben und nicht vorwurfsvoll reagieren. Die Expertin rät, behutsam nachzuhaken und zu fragen, wie man dem Partner helfen kann, sich sicher zu fühlen. Das Fazit: Es lohnt sich, nachzufragen – aber sowas von.