5 Gründe, jetzt aufs Fahrrad zu steigen

Radfahrer stehen weniger im Stau als Autofahrer und sparen dadurch insbesondere in Städten Zeit und Nerven.
Radfahrer stehen weniger im Stau als Autofahrer und sparen dadurch insbesondere in Städten Zeit und Nerven.iStock
Mehr Geld, Zeit und Muskeln und gleichzeitig die Umwelt schützen: Wieso wir diesen Sommer mehr Fahrrad fahren sollten.

Wusstest du, dass sieben von zehn Haushalten in Österreich über zumindest ein Fahrrad verfügen, bei Haushalten mit Kindern sogar neun von zehn? Seit dem Ausbruch von Covid-19 könnte diese Zahl etwas höher sein, da vor allem Stadtbewohner auf den öffentlichen Verkehr verzichten und sich stattdessen auf das Fahrrad setzen. Hier gibt es fünf Gründe, wieso wir uns öfter aufs Rad schwingen sollten.

Schneller ans Ziel kommen

Radfahrer stehen weniger im Stau als Autofahrer und sparen dadurch insbesondere in Städten Zeit und Nerven. Auch die mühselige Parkplatzsuche fällt weg. Das Rad fährt immer, ist stets startklar, und es gibt weder technische Störungen noch verpasste Anschlüsse.

Regelmäßiges Radeln kann sogar Depressionen entgegenwirken.
Regelmäßiges Radeln kann sogar Depressionen entgegenwirken.iStock

Geld sparen

Im Vergleich zum öffentlichen oder motorisierten Verkehr ist das Rad das günstigste Fortbewegungsmittel. Einzig zu Fuß unterwegs zu sein, kostet noch weniger.

Etwas für die Gesundheit tun

Sich an der frischen Luft zu bewegen, stärkt und vergrößert auch den Herzmuskel. Wer regelmäßig Rad fährt, hat einen tieferen Ruhepuls. Das kann Herzinfarkten vorbeugen. Da beim Radeln auch der Kreislauf in Schwung gebracht wird, sinkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem ist Radfahren gelenkschonend, und die Rückenmuskulatur wird gestärkt. Im Rahmen einer Forschungsarbeit wiesen Mediziner des Universitätsklinikums Tübingen nach, dass regelmäßiges Radeln sogar Depressionen entgegenwirken kann. Bereits nach einer halben Stunde werden Endorphine – die sogenannten Glückshormone – ausgeschüttet. Sie sind dafür verantwortlich, dass sich aktive Menschen entspannter fühlen und weit weniger an Depressionen leiden als Nichtsportler.

Fit für den Sommer

Eine Stunde Radfahren verbrennt je nach Durchschnittsgeschwindigkeit, Alter, Gewicht, Fitnesslevel und Geschlecht des Radlers bis zu 600 Kalorien. Beim Mountainbiking oder Rennradfahren ist der Kalorienverbrauch schnell doppelt so hoch. Insbesondere die Gesäßmuskeln werden beim Radeln trainiert. So wird der Hintern definierter und knackiger. Biken fördert den Muskelaufbau im ganzen Körper, und je mehr Muskeln man hat, desto mehr Energie wird auch im Ruhezustand verbrannt.

Sich an der frischen Luft zu bewegen, stärkt und vergrößert auch den Herzmuskel.
Sich an der frischen Luft zu bewegen, stärkt und vergrößert auch den Herzmuskel.iStock

Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten

Ein Rad verursacht weder Lärm- noch CO2-Emissionen und beansprucht den Boden nur wenig. Der Verbrauch von wenigen Tropfen Öl für die mechanischen Teile, Kautschuk für Bremsen und Pneus sowie die für die Fabrikation eines Fahrrads anfallende graue Energie fällt gegenüber der durch Autos verursachten Umweltbelastung kaum ins Gewicht.

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