5 Gründe Veganer zu werden

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MeineFitness.net untersucht, ob und wie die vegane Ernährung die eigene Fitness sowie Gesundheit verbessern kann und kam zu erstaunlichen Ergebnissen.
Am 1. November ist Weltvegantag. Zu diesem Anlass haben sich die Experten von MeineFitness.net mit den veganen Hochleistungssportlern Arnold Wiegand (Ultra-Triathlet), Mark Hofmann (Ultramarathon-Läufer und mehrfacher Ironman) und Alexander Dargatz (Bodybuilding-Weltmeister und Arzt) über den Zusammenhang zwischen ihrer Ernährungsweise und sportlichen Leistung sowie ihre Gesundheit unterhalten.

Gemeinsam sind sie auf 5 gute Gründe gestoßen, warum es sich lohnt, Veganer zu werden.

Denn auch wenn oft vermutet wird, dass tierische Lebensmittel notwendig sind, um sportliche Höchstleistungen zu vollbringen, zeigen neueste Erkenntnisse, dass eine vegane Ernährungsweise selbst für Berufssportler eine maßgebliche Leistungssteigerung bedeuten kann.

1. Vegane Ernährung steigert die Leistungsfähigkeit

Viele Leistungssportler, die zu einer veganen Ernährungsweise übergegangen sind, beweisen, dass sich Sport und Veganismus gut kombinieren lassen. So auch Mark Hofmann, veganer Ultramarathonläufer: "Seitdem ich mich rein pflanzlich ernähre, kenne ich kein Völlegefühl mehr. Ich sacke bei Tisch nicht mehr zusammen und gehe leichter durch den Tag. Ich regeneriere schneller". Fitnessexperte Phillipp Doetsch erklärt: "Die verkürzte Regenerationszeit liegt vor allem an dem erhöhten Konsum von Nüssen, Obst und Gemüse, wodurch dem Körper viele Vitamine, Mineralstoffe, pflanzliche Proteine und gesunde Fettsäuren zur Verfügung stehen."

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Ein weiterer Leistungsvorteil ist die verbesserte Ausdauer veganer Sportler. In einer Studie der Yale Universität zeigten fleischessende Sportler nur halb so gute Ausdauerleistungen im Vergleich zu vegetarischen Sportlern.

2. Veganer haben ein starkes Immunsystem

"Die Verdauung von pflanzlichen Stoffen benötigt weniger Energie, dadurch steht dem Körper mehr Energie zur

Verfügung, um sein Immunsystem zu stärken. Außerdem liefern sie wichtige Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und gesunde Fette", so Doetsch.



3. Pflanzliche Ernährung beugt Krankheiten vor


Diverese Studien konnten zeigen, dass das Risiko diverser Krankheiten durch die richtige Ernährung gesenkt wird. Veganer haben beispielsweise laut einer Studie aus dem Jahre 2012 ein bis zu 15 Prozent geringeres Krebsrisiko als Fleischesser. Das Risiko, an Bluthochdruck zu leiden, ist bei pflanzlicher Ernährung sogar bis zu 50 Prozent geringer. Das Risiko, an der Zuckerkrankheit Diabetes zu erkranken, ist ebenfalls von der Ernährung abhängig. Veganer zeigten im Vergleich ein deutlich geringeres Risiko für Typ 2 Diabetes.

4. Vegane Ernährung erhöht die Lebenserwartung

Da der Risikofaktor vieler Krankheiten durch eine vegane Ernährung laut MeineFitness.net deutlich gesenkt

werden kann, ist es nicht verwunderlich, dass auch die Lebenserwartung bei Veganern höher ist. Dazu Philipp Doetsch: "Studien konnten zeigen, dass das Sterberisiko bei rein

pflanzlicher Ernährung bis zu 15 Prozent geringer ist als bei nicht vegetarischer Ernährung."



5. Veganer sind schlanker


Menschen, die sich rein pflanzlich ernähren, soll außerdem dünner als Vegetarier oder Nicht-Vegetarier sein. Veganer haben laut einer Studie einen durchschnittlichen BMI von 23,6.

Für ein gesundes Normalgewicht liegen die Werte zwischen 19 und 25, demnach liegt die Gruppe der Nicht-Vegetarier mit einem Durchschnittswert von 28,8 bereits im Bereich des Übergewichts. (kiky)

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