Ein Tschetschene (17) hielt es nicht für nötig, zum Prozess am Landesgericht St. Pölten zu erscheinen, die restlichen fünf Burschen (15 bis 16) zeigten sich reuig. "Es tut uns furchtbar leid", meinten das Quartett zum Vorfall im August.
Wie berichtethatte die Bande die Kirche Wieselburg verwüstet, Sesselpolsterungen aufgeschnitten, ein Pentagramm geformt und am Altar einfach hingemacht. Und: Sie stahlen einen geringen Bargeldbetrag. Weil eine Schulklasse bei der öffentlichen Verhandlung zusah, wurde auf Details verzichtet.
Die Urteile: 100 Stunden Sozialarbeit für einen 15-Jährigen, je sechs Monate bedingte Haft für die anderen vier Jugendlichen (16, 16, 15, 15). (Lie)