Während andere Bundesländer einen klaren Fahrplan vorgelegt haben, gibt es aus OÖ noch keinen fixen Tag für die Öffnung nach dem Lockdown.
Kritik daran übt vor allem die Gastronomie - wir berichteten.
Wirte-Sprecher Thomas Mayr-Stockinger über die Verzögerung: "Auf die Gastro wird gepfiffen. Man hält uns hin". Die Nicht-Entscheidung sei sinnbildlich für die Corona-Politik in OÖ.
"Bald werden sich Gäste und auch Mitarbeiter in Wirtshäusern in anderen Bundesländern treffen", befüchtet Mayr-Stockinger, der selbst Gastro-Betriebe führt.
Dem Vernehmen nach soll Oberösterreich am 17. Dezember wieder aufsperren. Es gibt aber noch Debatten darüber, ob tatsächlich der 17. der erste Öffnungstag sein soll oder erst der 18. Dezember.
Darüber wollen heute noch Experten, Städtebund, Gemeindebund, Sozialpartner in einem eigenen weiteren Gipfel beraten.
Unterdessen gehen die Neuinfektionen weiter zurück. Von Mittwoch auf Donnerstag wurden in OÖ 646 neue Fälle gemeldet. Es gibt aber fünf neue Todesfälle, auf den Intensivstationen liegen weiterhin viele Menschen, nämlich 111.