Neue Küche geplant?

5 Tipps die dir bei der Planung deiner Küche helfen

Bei einer neuen Küche muss man einiges beachten. Deshalb haben wir 5 Tipps, die dich bei der Planung unterstützen.
Fabian Petschnig
06.05.2026, 16:50
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Wer schon mal eine neue Küche geplant hat, kennt es. Du siehst 40 verschiedene Griffe, 30 Farben und 20 unterschiedliche Küchenkästchen und am Ende fällt dir auf, der Platz reicht nicht ganz aus.

Hier den Überblick zu behalten kann manchmal schwierig sein. Deshalb haben wir 5 Tipps für dich, die dir bei der Planung deiner neuen Küche helfen.

1. Verstehe deinen Raum & den Grundriss

Bevor du dir überhaupt etwas aussuchst, solltest du zuallererst den Platz, an dem die Küche stehen wird, genau anschauen. Dabei solltest du folgende Punkte beachten:

  • Wieviel Platz hast du?
  • Wo sind Fenster, Türen, Anschlüsse (Wasser, Steckdosen, Abluft)?
  • Hast du eine offene Küche oder ist sie getrennt?
  • Den Küchenraum ausmessen und alle Anschlüsse ebenso
Bild: Envato | RossHelen

Wenn du vorbereitet zu deinem Küchen-Termin kommst, hast du nicht nur schon Arbeit erledigt, dein Küchen Berater wird dir auch dankbar sein.

2. Das Arbeitsdreieck

Ein wichtiger Aspekt bei der Planung ist die Platzierung von Kühlschrank, Spüle und Herd. Diese drei sollten immer ein "Dreieck" bilden, damit du kurze Wege hast.

Zu weit auseinander bedeutet unnötiges Herumlaufen, zu eng entsteht schnell Chaos.

Schau dir also am besten schon beim Abmessen an, wo die Anschlüsse liegen.

Bild: Envato | seventyfourimages

3. Plane deinen Stauraum clever

Egal ob kleine oder große Küche, der Stauraum sollte gut durchdacht sein. Achte dabei darauf, dass deine Küchenkästchen sich beim Öffnen nicht gegenseitig "sperren".

Generell gilt hier: Plane genug Schubladen ein, diese sind praktischer als Türen. Wenn du Platz hast, nutze Hochschränke. Verwende Oberschränke, um auch den Raum über der Arbeitsfläche gut zu nutzen und achte auf die Innenorganisation all deiner Schränke (Besteckeinsätze, spezielle Auszüge).

Je mehr du verstauen kannst, desto mehr Arbeitsfläche kannst du nutzen.

Bild: Envato | Lazy_Bear

4. Arbeitsflächen einplanen

Wenn du gerne zuhause auftischst, brauchst du genug Platz, um zu arbeiten. Dazu solltest du folgendes beachten:

  • Zwischen Spüle und Herd idealerweise mind. 60-90 cm Platz
  • Der Herd oder die Spüle sollte nicht direkt dem Kühlschrank oder einem Hochschrank platziert werden.
  • Extrafläche für diverse Küchengeräte einplanen, wie Kaffeemaschine, Toaster, etc.

So holst du dir die meiste Arbeitsfläche in deiner Küche hervor und das Kochen macht gleich mehr Spaß.

Food ingredients preparing for cooking or baking in domestic kitchen
Bild: Envato | DragonImages

5. Küchenstil und Materialen

Der wahrscheinlich wichtigste Punkt ist die Entscheidung von Stil und die Auswahl der richtigen Materialien. Achte dabei auf:

  • Die richtige Arbeitsplatte: sie sollte robust und möglichst hitzebeständig sein (z.B. Stein, Keramik oder Holz).
  • Küchenfronten: Diese sollten pflegeleicht sein. Falls du mal etwas verschüttest oder patzt, solltest du dich nicht mit dem Saubermachen plagen.
  • Farbe: wähle bedacht, deine Küche wird dich eine sehr lange Zeit begleiten. Hier gilt: Helle Küchen wirken größer.
  • Beständigkeit: vergiss nicht, in der Küche passieren hin und wieder Missgeschicke. Wähle deshalb immer Materialien die beständig gegen Fett, Wasser und Kratzer sind.
Bild: Envato | francescoridolfi.com

Vergiss auch nicht: Der Stil deiner neuen Küche sollte sich mit der restlichen Wohnung ergänzen. Die meiste Zeit verbringt man nämlich im Wohnzimmer und in der Küche. Nicht umsonst sagt man, dass sie das zweite Wohnzimmer ist.

{title && {title} } FP, {title && {title} } Akt. 06.05.2026, 16:59, 06.05.2026, 16:50
Jetzt E-Paper lesen