Dirty Talk für Anfänger - hier sind 5 heiße Tipps

Dirty Talk
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Du würdest gerne Dirty Talk ausprobieren? Mit diesen Tipps und Anregungen klappt es garantiert.

Wenn wir an Dirty Talk denken, kommt uns schnell etwas Vulgäres in den Sinn. Klar, die Pornoindustrie hat unser Verständnis von Dialogen beim Sex teilweise geprägt. Das erotische Erlebnis muss jedoch kein plumper Schweinekram sein, es gibt auch raffiniert schmutzige Varianten.

Um Anfängern und Interessierten zu helfen, die den Bett-Jargon lernen wollen, hat die Sextherapeutin Barbara Keesling das Buch "Sex Talk" geschrieben. Gegenüber Gofeminin meint die Expertin: "Die meisten sind beim Sex immer noch so schweigsam, als wären sie in einer Bibliothek! Obwohl sich so viele von uns eine andere Kommunikation wünschen, versuchen die meisten von uns immer noch, ihre Sex-Wünsche und Gefühle dem Partner durch eine komplizierte Kombination von Stöhnen, Gesten, unverständlich gemurmelten Worten und heftigen Atemzügen mitzuteilen."

Provokant, verlockend, verführerisch

Das Resultat sind häufig Missverständnisse und Enttäuschungen. Keesling ist sogar davon überzeugt, dass der positive Einfluss von Dirty Talk auf die Sexualität ein nicht zu unterschätzender ist: "Ich habe nichts kennengelernt, was eine größere Veränderung im Sexualleben der Menschen bewirkt, als Dirty Talk. Wer erotisch miteinander spricht, erlebt den Sex ganz anders,“ so die Autorin weiter.

Warum also schweigen wir? Wenn dein Partner dir schon einmal ins Ohr gehaucht hat, wie gerne er mit dir schlafen würde und du es genossen hast und dadurch auch erregt wurdest, dann weißt du, dass es ihm sicher genauso gehen würde. Wer bisher immer konsequent geschwiegen hat, sollte es aber step by step angehen, um sich selbst und auch den Partner nicht zu überfordern. Dein Partner wird dir sicher dankbar sein, wenn du deutlich aussprichst, was dich an ihm erregt und was du mit ihm ausprobieren oder wie du Sex haben möchtest. 

Generell geht es immer ums Selbstbewusstsein. Es ist erotisch, keine Hemmungen zu haben und selbstbewusst zu sagen, was man will. Sexpertin Barbara Keesling sagt: "Sexy zu sprechen, heißt provokant, verlockend, stimulierend und verführerisch zu sein. Natürlicher und direkter. Es bedeutet, keine Angst zu haben, um das zu bitten, was man sich wünscht. Kurz: Es bedeutet, viel mehr Spaß im Bett zu haben."

5 Tipps für Dirty-Talk-Anfänger

Vorweg: Wenn es dir schwer fällt, du aber neugierig bist: Beginne mit etwas Einfachem. Sage deinem Liebsten, wie heiß du ihn findest oder wie scharf du auf ihn bist. Das ist eine Hemmschwelle, die viele teilen. 

Tipp 1: Dirty-Talk lebt von der Stimme des Sprechers. Die Bettstimme ist flüsternd, ruhig und tief.

Tipp 2: Sei direkt! Benutze Reizworte, die auch unter der Gürtellinie sein können. Kopiere dabei nicht etwas, das du runterredest, sondern finde deine eigene, ehrliche Note.

Tipp 3: Es dürfen Tabus gebrochen werden. Hier geht es um den Reiz des Verbotenen.

Tipp 4: Denke daran, was dich selbst anmacht. Begriffe, die du als erregend empfindest, die du bisher aber zu vulgär fandest, um sie einzusetzen, sind genau die, die du verwenden solltest. Im Gegenzug solltest du Begriffe vermeiden, bei denen du einen Lachkrampf bekommst.

Tipp 5: Verwende keine „würde“-Formen, sondern stattdessen das bestimmtere „will“. „Ich will, dass du mir die Augen verbindest/die Kleider vom Leib reißt“.

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