5 Tricks gegen die innere Unruhe beim Einschlafen

Sie liegen nach einem langen Tag müde im Bett, aber Ihre Gedanken halten Sie hellwach? Dann werden Ihnen diese Gewohnheiten beim Entspannen helfen.

Nachts will man doch eigentlich nur noch eins: schlafen. Blöd nur, dass unser Hirn genau dann oftmals auf Hochtouren läuft. Steuererklärung, Beziehungsstress, ein Gespräch mit dem Chef, die morgige Einkaufsliste: Plötzlich erscheint alles komplizierter und schwerer, als es sowieso schon ist. Dazu kommt der ständige Blick auf die Uhr und die Sorge, wie müde man am nächsten Tag schon wieder sein wird.

Kennen Sie das? Mit diesen 5 Tricks fallen Ihnen hoffentlich bald schneller die Augen zu:

1. Stellen Sie Ihre Morgenroutine um

Richtig gehört: Guter Schlaf fängt morgens an. Wer eine klare Morgenroutine hat, trainiert seine innere Uhr, was langfristig zu besserem Schlaf führt. Stehen Sie jeden Morgen um dieselbe Zeit auf, essen Sie ein reichhaltiges Frühstück und trainieren Sie wenn möglich morgens. Das alles führt zu mehr Müdigkeit am Abend und erleichtert somit das Einschlafen.

2. Nehmen Sie sich bewusst Zeit für Ihre Sorgen

Tagsüber sind wir oft zu beschäftigt, um innezuhalten und uns nach unserem Wohlbefinden zu fragen. Wer aber täglich zehn Minuten einplant, um all seine großen und kleinen Sorgen niederzuschreiben, trainiert sein Bewusstsein und lernt, Probleme in zwei Kategorien einzuteilen: Lösbare und unbekannte. Lösbare Probleme sind solche, die wir mit beeinflussen oder steuern können, die also planbar sind (zum Beispiel das Aufräumen des Kellers). Unbekannte Probleme (zum Beispiel: Werde ich die Stelle bekommen, für die ich mich beworben habe?) lassen sich weniger steuern, aber in einem solchen Fall sagen Sie sich: "Ich habe alles unternommen, was in meiner Macht steht, nun gilt es abzuwarten." Diese Art von Mentaltraining hilft, die Sorgen-Wolken im Kopf zu sortieren und vorbeiziehen zu lassen, sodass diese uns nicht vor dem Schlaf überraschen.

3. Sport hilft

Wer körperlich angenehm müde ist, dem fallen die Augen einfacher zu. Regelmäßige, moderate Bewegung ist also der effizienteste Weg, um gut einschlafen zu können. Auch gegen innere Unruhe im Allgemeinen ist Sport ein gutes Mittel. Ausdauereinheiten schütten Endorphine aus, was zuversichtlich stimmt.

4. Seien Sie im Moment

Innere Unruhe bezieht sich meistens auf die Zukunft oder Vergangenheit— und reißt Sie somit aus dem Jetzt. Mit Ihrem Kopf sind Sie also bei den Ferien (Habe ich wirklich alle Unterlagen, die ich für die Abfahrt brauche?), einer Verhandlung (Wird mir mein Chef eine Lohnerhöhung geben?) oder Gespräche (Hätte ich den Streit heute Morgen vermeiden können?), aber nicht im jetzigen Moment und Ort: Ihrem Bett. Atemübungen, ein gutes Buch oder Meditation helfen, zurück ins Jetzt zu kommen und das Gedankenkarussell abzustellen.

5. Hilft nichts — dann stehen Sie auf

Sie können immer noch nicht schlafen? Dann raus aus dem Bett! Machen Sie es sich auf einem Stuhl oder Sofa bequem und machen Sie das, worauf Sie Lust haben: Musikhören, Lesen oder auch ein bisschen Yoga. Warten Sie, bis Sie ein wenig müder sind, bis Sie wieder ins Bett zurückkehren. So vermeiden Sie, Ihr Bett mit Sorgen und Grübeln zu assoziieren.

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