500-€-Bonus auch für Asylwerber – FP-Haimbuchner empört

Der Landeshauptmann-Stellvertreter sieht einen "blanken Hohn gegenüber den Österreichern".
Der Landeshauptmann-Stellvertreter sieht einen "blanken Hohn gegenüber den Österreichern".HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
Dass auch Asylwerber den Klimabonus erhalten, stößt OÖ-FP-Chef Manfred Haimbuchner auf. Er ortet "blanken Hohn gegenüber den Österreichern".

Asylwerber und - berechtigte seien von den hohen Energiekosten gar nicht betroffen und bekämen trotzdem den Bonus, kritisiert Haimbuchner. Damit zeige sich erneut, "welche Personengruppe die Bundesregierung vorrangig fördert".

Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) habe diese Woche "großartig angekündigt, dass man die Migrationswelle gezielt mit Werbung in den Ursprungsländern stoppen will", so Haimbuchner. Er fragt sich, wie man angesichts des 500-Euro-Geschenks in Form des Klimabonus die illegale Migration glaubwürdig unattraktiv machen wolle.

"Tropfen auf dem heißen Stein"

"Die heimischen Bürger warten seit Monaten der Endlos-Diskussionen, Sitzkreise, Expertenrunden und Ankündigungen auf eine Entlastung", sagt der Landeshauptmann-Stellvertreter. Der Bonus sei für sie "lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein".

Die Österreicher müssten endlich wieder an erster Stelle stehen, fordert Haimbuchner. "Sie erarbeiten mit ihren Steuern den Sozialstaat, auf dem sich viel zu viele ausruhen."

Comment Jetzt kommentieren Arrow-Right
Nav-Account tob Time| Akt:
InflationTeuerungenEnergiekriseKlimabonusFPÖManfred HaimbuchnerLinzOberösterreich

ThemaWeiterlesen