1:59:30 Stunden! Mit dieser Marathon-Rekordzeit durchbrach Sabastian Sawe in London eine Schallmauer.
Neben seiner Mega-Leistung rückt jetzt vor allem ein Detail in den Fokus: seine Schuhe. Der Kenianer trug beim Rekordlauf den Adidas Adizero Adios Pro Evo 3.
Ein echtes Hightech-Produkt: Gerade einmal 99 Gramm leicht, speziell für Langstrecken entwickelt und vollgepackt mit modernster Dämpfungs- und Energierückgabe-Technologie. Ziel: maximale Effizienz bei jedem Schritt.
Der Schuh gilt als echter Gamechanger im Laufsport. Durch die spezielle Konstruktion mit Carbon-Elementen und ultraleichtem Material hilft er, Energie zu sparen und das Tempo hochzuhalten - ein klarer Vorteil auf der Marathon-Distanz.
Der Preis hat es allerdings in sich: Rund 500 Euro müssen Hobbyläufer für das Modell hinblättern. Selbst Profis setzen gezielt auf solche Schuhe, um an ihre Grenzen zu gehen - und darüber hinaus.
Brisant: Auch die Verfolger liefen mit dem gleichen Modell. Sowohl Yomif Kejelcha als auch Jacob Kiplimo blieben ebenfalls unter dem alten Weltrekord - ein Hinweis darauf, welchen Einfluss die neue Generation an Laufschuhen haben könnte.
Sawe nach seinem Sieg: "Ich fühle mich gut. Das ist ein Tag, den man nie vergisst." Und weiter: "Als ich die Zeit sah, war ich total begeistert. Ich möchte mich beim Publikum bedanken, es hat mir sehr geholfen. Was ich heute erreicht habe, ist nicht nur mein Verdienst, sondern der Verdienst von uns allen hier in London."
Für den Sieg in London kassiert Sawe knapp 47.000 Euro. Für das Unterschreiten der Zeitmarke von 2:02 Stunden gibt es 128.000 Euro und für den Weltrekord weitere 107.000 Euro. An offiziellen Prämien verdient Sawe damit knapp 282.000 Euro.
Damit nicht genug: Wie die britische "Sun" berichtet, kassiert Sawe dank Bonuszahlungen aus Verträgen mehr als 1 Million Dollar (852.000 Euro) für seinen historischen Erfolg.