Mehr als 30 Jahre nach dem Ende der sowjetischen Besatzung hat ein Mann im Osten Afghanistans im Hof seines Hauses eine 500-Kilo-Bombe aus dieser Zeit entdeckt. Laut Polizei in der Provinz Ghasni wurde die Bombe am Donnerstag mit Unterstützung einer dänischen Organisation geborgen und anschließend in einer Bergregion kontrolliert gesprengt. Die Bombe lag im Garten des Hofes.
Sowjetische Truppen hatten Afghanistan bis 1989 fast zehn Jahre lang besetzt. Seitdem wurden laut UNO mehr als 45.000 Afghanen durch explosive Überbleibsel oder Minen getötet oder verletzt. Trotz der vielen Blindgänger im Land wurde in den vergangenen zwei Jahren die Anzahl der Entschärfungsteams um 64 Prozent verringert.