Blondine kassierte 5.000 Euro pro Monat als Sex-Sklavin

Der Angeklagte
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Übers Internet hatte ein verheirateter Mann eine Polin kennengelernt, zahlte 5.000 € für SM-Sex. Resultat: 2 Kinder, Heirat und ein unschönes Ende.

Die kuriosesten und unglaublichsten Geschichten schreibt immer noch das reale Leben: Ein in der Schweiz lebender und damals noch verheirateter Österreicher hatte über eine einschlägige Seite für Sugar-Daddys mit speziellen Vorlieben eine jüngere Polin kennengelernt.

Devotes Blondchen

Rund ein Jahr lang tauschten die beiden Nacktfotos und Videos aus, er bezahlte immer wieder, schließlich kam es zum ersten Treffen in Wien. Schnell war man sich einig: Sie sollte für den dominanten Österreicher das dumme, devote Blondchen sein, erhielt für die Sklavendienste 5.000 Euro im Monat.

Kinder und Hochzeit

Doch es entwickelte sich mehr, der erfolgreiche Österreicher gab für die devote Polin alles auf in der Schweiz, das SM-Pärchen zog schließlich ins beschauliche Waldviertel. Schließlich schenkte die Polin ihrem Herrn sogar zwei Kinder, mit der Heirat im Februar 2016 schien das Glück für das Paar perfekt. 

Anwalt Robert Schwarz plädierte für glatten Freispruch
Anwalt Robert Schwarz plädierte für glatten Freispruchprivat

Doch die Realität der Ehe entsprach nicht den Vorstellungen der beiden SM-Fans, schon bald zogen dunkle Wolken auf, die Polin flüchtete samt Kindern in ihre Heimat. Ein hässliches Hin und Her war die Folge, sie wurde schließlich wegen Kindesentziehung verurteilt und dann zeigte sie ihn wegen mutmaßlicher Nötigung, fortgesetzter Gewaltausübung und Vergewaltigung sowie mutmaßlicher Gewalt an den Kindern an (Anm.: das Verfahren bezüglich Gewalt an Kindern wurde rasch eingestellt).

Wäscheklammern auf Brustwarzen

Laut Anklage soll sie ab 2014 dazu genötigt worden sein, Wäscheklammern auf den Brustwarzen zu befestigen, ihm lustvolle Geschichten von Sex mit Tieren zu erzählen. Und er soll sie von Mitte März 2016 (Anm.: also kurz nach Eheschließung) bis März 2019 immer wieder zum Oralverkehr gezwungen oder sie vergewaltigt haben.

Für den Schöffensenat war es beim Prozess am Donnerstag in Krems nicht leicht, festzustellen, welche Handlungen im Zuge des SM-Spieles freiwillig waren und welche nicht. Der Angeklagte meinte indes, er stehe überhaupt nicht auf Gewalt, sondern nur auf Unterwürfigkeit und Rollenspiele. "Und harten Sex bevorzugten wir beide", so der Mittvierziger vor Gericht. Er bekannte sich in allen Punkten nicht schuldig. 

Die Polin war nicht persönlich vor Gericht erschienen, sie wurde kontradiktorisch vernommen. Der Anwalt des Angeklagten, Robert Schwarz, forderte einen Freispruch. Ein Urteil stand am Mittwochabend (Stand 21 Uhr) noch aus ...

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