Klimawandel-Debatte

5.100 Hitzetote: Deutscher Kanzler Merz erntet Kritik

Tausende Deutsche starben durch die Hitzewelle – doch Kanzler Merz will nur "beobachten". Die Reaktionen fallen vernichtend aus.
Heute Life
21.07.2026, 14:21
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Die aktuelle Hitzewelle hat in Deutschland bereits rund 5.100 Menschenleben gefordert. Damit übertrifft die Zahl der Hitzetoten schon zur Jahresmitte die Werte ganzer Vorjahre deutlich. Besonders betroffen sind ältere Menschen ab 85 Jahren.

Bei der Sommerpressekonferenz wurde Bundeskanzler Friedrich Merz auf diese dramatische Bilanz angesprochen. Seine Reaktion? Er verwies auf sein Eingangsstatement und erklärte, die Bundesregierung beobachte die Lage.

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Wie Utopia.de berichtet, sagte Merz, er werde sich "gegebenenfalls" öffentlich dazu äußern, sollte sich die Wetterentwicklung fortsetzen. Angesichts tausender Todesopfer wirkt diese Antwort "auffallend zurückhaltend", so das Portal.

Klimawandel-Leugnung als Messlatte?

Auf die Nachfrage nach Aufweichungen der deutschen Klimaziele betonte Merz, man dürfe den menschengemachten Klimawandel "nicht leugnen" und müsse "alles tun", um das Problem in den Griff zu bekommen.

Das Problem: Die Wissenschaft hat diese Grundsatzfrage längst beantwortet. Rund 97 Prozent aller Klimawissenschaftler sind sich einig, dass die Erderwärmung vom Menschen verursacht wird. Dass ein Kanzler dies 2026 noch extra betonen muss, zeigt, wie niedrig die klimapolitische Messlatte liegt.

Anspruch versus Realität

Merz setzt auf Technologie-Exporte als Lösung. Doch Kritiker sehen einen Widerspruch: Die Regierung hält fossile Technologien länger im Markt und schwächt genau jene Zukunftsmärkte, die sie eigentlich stärken will.

Bei Solarmodulen ist Europa bereits stark von China abhängig. Auch bei Elektroautos hat China längst die industrielle Führung übernommen – rund drei Viertel aller E-Autos werden dort produziert.

{title && {title} } red, {title && {title} } 21.07.2026, 14:21