54 mutmaßliche Dschihadisten sitzen in Österreich ein

Bild: Archiv
Der "Kurier" erhebt Vorwürfe gegen Österreichs Justiz: Die Behörden seien mit Gotteskriegern in heimischen Gefängnissen überfordert.

Der "Kurier" erhebt Vorwürfe gegen Österreichs Justiz: Die Behörden seien mit Gotteskriegern in heimischen Gefängnissen überfordert.
Wie die Zeitung in ihrer Samstag-Ausgabe berichtet, hat es heuer 193 Ermittlungsverfahren und 41 Anklagen gegen Terrorverdächtige gegeben. 34 Personen seien nicht rechtskräftig verurteilt worden.

Die Kritik des "Kurier": Zwar seien die 54 Terrorverdächtigen, die derzeit einsitzen, in verschiedenen Haftanstalten untergebracht. Dennoch gelinge es nicht, Kontakte untereinander zu verhindern. Einer später selbst in Haft genommenen Tschetschenin sei es gelungen, 262-mal mit ihrem inhaftierten Lebensgefährten zu telefonieren.

Experten bemängelten zudem, dass geläuterte ehemalige Gotteskrieger kaum zur Präventionsarbeit eingesetzt würden. Im Vorjahr habe es 200 Verfahren, 49 Anklagen und 28 rechtskräftige Urteile gegeben.

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