Das Bundesheer führte an diesem Wochenende (5. und 6. Dezember) Corona-Massentests für das pädagogische Personal in NÖ durch. An 29 Teststandorten mit insgesamt 71 Teststraßen in allen Bezirken und Statutarstädten in NÖ wurden am Samstag, dem 5. Dezember, 19.335 Personen mittels Antigentest getestet, 36 davon positiv - mehr dazu hier. Am Sonntag, dem 6. Dezember, wurden 6.630 Personen getestet, 18 davon positiv. An beiden Tagen ergibt das gesamt 25.965 getestete Personen, davon 54 positiv Getestete.
Der Militärkommandant von NÖ, Brigadier Martin Jawurek, dazu: „Mit der Testung des pädagogischen Personals haben wir einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie geleistet. Ich bedanke mich bei allen Angehörigen des Bundesheeres, die durch ihren Einsatz den reibungslosen Ablauf der Testungen ermöglicht haben. Ich bedanke mich auch für die gute Zusammenarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr, dem Roten Kreuz, dem Samariterbund und den vielen Freiwilligen für die Unterstützung bei den Testungen. Das Bundesheer, als integraler Teil der Sicherheitsfamilie in NÖ, wird auch weiterhin für unsere Bevölkerung da sein, wo auch immer es gebraucht wird und was auch immer von ihm benötigt wird. Besonders freuen mich die vielen positiven Rückmeldungen von Getesteten über den gelungenen Ablauf an den Teststationen.“
Rund 900 Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Bedienstete des Bundesheeres waren jeweils an beiden Tagen in ganz NÖ im Einsatz, unterstützt durch Freiwillige, Sanitäter der Rettungsorganisationen und der Feuerwehr. Die Teststationen waren an beiden Tagen von 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr in Betrieb.
Die Tests richtete sich an Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, die im schulischen Bereich oder in Kindergärten arbeiten. Die Teilnahme an den Tests war freiwillig. Durch das Land NÖ wurden dazu rund 36.000 Personen eingeladen.
Niederösterreichs Schulen sehen sich indes für den Schulstart nach dem zweiten Lockdown am morgigen Montag gerüstet. Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (VP) und Bildungsdirektor Johann Heuras kündigten am Sonntag neben einer "ausreichenden Anzahl an FFP2-Masken und Desinfektionsmittel" auch die Verteilung der Schüler auf zusätzliche Räume und "völlig neuartige Testkonzepte" an. So sollen in den kommenden Wochen auch Turnsäle für den Unterricht eingesetzt werden.
Etwaige Ausfälle aufgrund positiver Untersuchungsergebnisse im Rahmen der Massentestungen des Personals an Kindern und Kindergärten sollen mit "flexibler Handhabung der Ressourcen, Mehrdienstleistungen" und "im Fall der Fälle" mit einem Pool von 150 bis 200 Studenten abgefedert werden. Hierfür sicherte die Bildungsdirektion "laufende und unbürokratische" Unterstützung zu.
Die Landesrätin und der Bildungsdirektor riefen zudem die Eltern dazu auf, die Maskenpflicht ab der fünften Schulstufe mitzutragen. "Es ist klar, dass diese Maßnahme für die Kinder nicht angenehm und keineswegs optimal ist, aber die Gesundheit muss in den nächsten Wochen an erster Stelle stehen", hieß es in einer Aussendung. Insgesamt sollen im Bundesland über 135.000 Schüler wieder in ihre Klassenzimmer zurückkehren.