Es war die erste große Bewährungsprobe für die Veranstalter von "Live Nation Österreich" in Ebreichsdorf (Bezirk Baden): Im Vorfeld habe man mehr als 20.000 Parkplätze organisiert.
Um Staus bei gleichzeitiger Abreise nach den Shows zu vermeiden, wurde ein großes Eventzelt, ein Party-Dome, aufgebaut. Festivalgäste konnten so nach dem Konzert weiter feiern und dann ohne Stress abreisen. Auch über 1.000 Fahrrad-Stellplätze waren organisiert worden.
Das Wetter hielt, zur Regenschlacht wurde das Event nicht: Vor 55.000 Konzert-Besuchern rockten Metallica, die US-amerikanische Kultband, die Bühne. Und sie wurden nicht enttäuscht: Am Programm standen Hits wie "Whiplash", "Creeping Death", "For Whom The Bell Tolls" und "Nothing Else Matters".
Die Anreise klappte laut Exekutive: Nur bei der Abfahrt von der Südostautobahn Richtung Magna Racino und in Ebreichsdorf selbst kam es zu Staus.
Bei der Abreise gab es hingegen ein paar Probleme: "Viele Personen" hätten die Absperrmaßnahmen seitens des Veranstalters ignoriert, so Polizeisprecher Johann Baumschlager gegenüber dem "ORF NÖ". Auch im Nahbereich der Autobahn waren Personen zu Fuß unterwegs, sie mussten von Polizisten begleitet werden – auch Alkohol dürfte hierbei im Spiel gewesen sein.
Auf "Heute"-Anfrage heißt es, dass insgesamt rund 300 Polizisten im Einsatz standen, so Polizeisprecher Johann Baumschlager. "Im Großen und Ganzen" sei das Event vom Veranstalter gut organisiert gewesen und ging "reibungs- und problemlos über die Bühne". Ein Polizist wurde bei einer Festnahme verletzt.
Und: Nach Ende des Konzerts wollten alle gleichzeitig – Fußgänger und Autofahrer – das Areal verlassen. Erst um 3 Uhr konnten alle Autofahrer vom Gelände abreisen.
Großteils klappte aber die Bewährungsprobe für das Hip-Hop-Festival Rolling Loud (5. bis 7. Juli) im Racino Ebreichsdorf.