57 Prozent sind für Auflösung der Identitären

Nach einer Spende des Christchurch-Attentäters an Identitären-Chef Sellner prüft die Regierung die Auflösung der Gruppe. Die Mehrheit wäre dafür.
Geht es nach der Bevölkerung, wären die Identitären in Österreich bald Geschichte. 57 Prozent sprechen sich aufgrund der Verbindungen in den rechtsextremen Bereich für deren Auflösung aus.

Das ist das Ergebnis der Frage der Woche von "Unique Research" für "Heute" (500 Befragte, max. Schwankungsbreite ± 4,4 Prozent). 24 Prozent wiederum sind der Meinung, dass eine stabile Demokratie Gruppierungen wie die Identitären aushält, eine Auflösung deshalb nicht nötig sei.

Auffallend: Mit 19 Prozent antwortete rund jeder fünfte Befragte mit "weiß nicht" oder "keine Angabe".

Das Dilemma der FPÖ



CommentCreated with Sketch.194 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. ÖVP-Wähler weisen mit 61 Prozent für und 28 Prozent gegen die Auflösung fast identische Werte mit der Gesamtbevölkerung aus. Bei SPÖ-Fans sind 74 Prozent für das Aus. Die Werte der FPÖ-Anhänger zeigen das Dilemma der Blauen: 44 Prozent sagen "auflösen", aber 36 Prozent wollen das nicht.

Alle Gesellschaftsgruppen sind für die Auflösung, besonders deutlich Ältere und besser Gebildete. Keine Unterschiede gibt es laut Meinungsforscher Peter Hajek zwischen den Geschlechtern.

Die genauen Daten zur Umfrage (inkl. Schwankungsbreite) finden Sie hier.

(red)

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