Eine schwere Geburt war die Planungsphase der "Badearena Neu" in Krems: Wie berichtet, soll das in die Jahre gekommene Wassersport-Zentrum neu errichtet werden, Kostenexplosionen in der Baubranche machten dem Projekt dann aber zumindest kurz beinahe einen Strich durch die Rechnung.
Der ursprünglich geplante Baustart im Herbst 2023 verzögert sich nämlich massiv. Auch aufgrund der horrenden Kosten: Auf 41 Millionen Euro an Kosten soll das Mammutprojekt zuletzt geschätzt worden sein. SPÖ-Bürgermeister von Krems, Reinhard Resch, verpasste der "Badearena Neu" schließlich einen Preisdeckel – 38 Millionen Euro sollten das neue Limit sein.
Also mussten die Entwürfe und Pläne überarbeitet werden. Mit Erfolg, wie das Magistrat nun verkündet. "Der Generalplaner hat die in gemeinsamen Workshops mit der Stadt erarbeiteten Maßnahmen für Kosteneinsparungen in die Entwurfsplanung vollständig eingearbeitet. Die Prognose für die Errichtungskosten für den nunmehr fertig gestellten 'Entwurf 2.0' ergibt eine Bandbreite von 35,7 bis 39,3 Millionen Euro. Das ist eine Verbesserung von rund 6 Millionen Euro", heißt es seitens der Stadt.
Dabei wurde aber nicht, wie befürchtet, am Angebot für Gäste eingespart, sondern hauptsächlich durch bautechnische Optimierungen im Tragwerk.
„Durch die daraus resultierende Verkleinerung der Deckenträger konnte die Raumhöhe in der Badehalle-Sport erhöht werden. Die Lüftungsanlage wurde redimensioniert.“Magistrat Kremszu den "Sparplänen" bei der Badearena Neu
"Unter anderem wurden die Dimensionen der Betonträger optimiert und die Stahlbewehrung daran angepasst. Dadurch konnten große Mengen an Beton und teure Edelstahlbewehrung eingespart werden. Durch die daraus resultierende Verkleinerung der Deckenträger konnte die Raumhöhe in der Badehalle-Sport erhöht werden. Die Lüftungsanlage wurde redimensioniert", berichtet die Stadt.
Der Gemeinderat genehmigte die neuen Pläne bereits. Die Eröffnung ist für den 1. Mai 2026 avisiert.