Die Omikronwelle schlägt immer stärker in den Schulen auf. Gestern waren 229 Klassen wegen positiver Fälle gesperrt, um 49 mehr als am Montag.
Auch für das Lehrpersonal wird die Mutation immer mehr zur Bedrohung. Um sicher zu stellen, dass trotz steigender Krankenstände der Betrieb läuft, sucht die Bildungsdirektion Wien nun nach Ersatz-Lehrern. Wie berichtet, erging bereits an rund 1.200 Lehramtsstudenten die schriftliche Bitte "kurzfristig" einzuspringen. Gefragt sind vor allem Volksschul- sowie Mathematik- und Physiklehrer, die aber auch abseits der Coronakrise dringend gesucht werden.
Im zweiten Schritt greift die Bildungsdirektion nun zum Telefon: Um für den Krisenfall genügend Pädagogen zu haben, ruft die Bildungsdirektion ab Mittwoch pensionierte Pädagogen an. Auf "Heute“-Anfrage war von rund 600 Personen die Rede, die innerhalb der letzten drei Jahre in den Ruhestand gingen.
Wie viele Studenten und Pensionisten sich bereits gemeldet haben, ist derzeit nicht bekannt. Erst nächste Woche wisse man mehr, so die Stadt. Die Bildungsdirektion hofft, dass sich rund 50 Aushilfs-Lehrer melden.