6.000 Lockdown-Kontrollen, nur 30 Verstöße

Nach dreieinhalb Tagen an Lockdown-Kontrollen zieht die Kärntner Polizei Bilanz. Insgesamt hatte man nur 30 Verstöße zu beanstanden.

Seit Montag gilt in ganz Österreich der Lockdown für Ungeimpfte. Von Seiten der Polizei wurden dazu tausende Beamte abgestellt, die nichts anderes tun, als dessen Einhaltung zu kontrollieren. So auch in Kärnten, wo bereits 6.000 Personen kontrolliert wurden.

Dabei hatte man lediglich 30 Beanstandungen (fehlender Maske, Lockdown-Übertretung) vorzunehmen, freut sich die Polizei. Das zeige, dass der überwiegende Teil der Kärntner Bevölkerung die Vorschriften beachtet. Die Kontrollen sind vorwiegend im öffentlichen Raum erfolgt, etwa im Zuge von Amtshandlungen, in Gastronomie- und Handelsbetrieben oder auch in Einkaufszentren.

Schwerpunktaktionen

Eine Schwerpunktkontrolle des Stadtpolizeikommandos Klagenfurt gab es Donnerstagmittag am Benediktinermarkt. Hier hat es etwa keine einzige Beanstandung gegeben.

Auch generell reagieren die Betroffenen Übertretungen zumeist mit Einsicht, in manchen Fällen aber auch mit Unverständnis. Die Überprüfung von Dokumenten wie der Impf- und Testzertifikate erfolgt zumeist mit der "Green Check App" und dauert in der Regel wenige Augenblicke.

Ein Schwerpunkt liegt neben den Corona-Verordnungen auch in der Überprüfung von Dokumenten wie Impf- und Genesungszertifikaten, Covid-Testbefunden oder auch ärztlichen Bestätigungen für Maskenbefreiungen. Dabei wurde am 16.11. bei der Einreise von Slowenien am Grenzübergang Grablach/Völkermarkt wiederum ein gefälschtes Genesungszertifikat und ein ebenfalls gefälschter Testbefund festgestellt und beschlagnahmt.

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