68.879 Straftaten 2019: So kriminell ging es in NÖ zu

Udo Landbauer fordert einen Grenzeinsatz, um illegale Einwanderer zu stoppen.
Udo Landbauer fordert einen Grenzeinsatz, um illegale Einwanderer zu stoppen.Bild: iStock, Gregor Semrad
Insgesamt 68.879 angezeigte Straftaten, davon 19 Morde gab es im Jahr 2019 in Niederösterreich. Die FPÖ fordert erneut einen Grenzeinsatz.

Das Jahr 2019 war besonders blutig: 19 Morde – 14 getötete Frauen, drei Kinder und zwei Männer – waren zu beklagen ("Heute" berichtete).

Insgesamt wurden in Niederösterreich 68.879 Straftaten angezeigt, wie jetzt die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage von FPÖ-Klubchef Herbert Kickl ergab. Das ist ein Plus von 1.757 im Vergleich zum Jahr 2018.

Steigerung in 18 Bezirken

In 18 Bezirken seien die Zahlen an Straftaten laut der vorläufigen Kriminalstatistik zudem gestiegen, die Aufklärungsquote sank indes teils minimal.

Trauriger Spitzenreiter bei der Anzahl an Straftaten ist der Bezirk Mödling mit 7.501 Delikten, gefolgt von Baden (6.530 Straftaten) und St. Pölten (4.470).

Auch bei Straftaten gegen Leib und Leben – diese reichen von Körperverletzung über Totschlag bis hin zu Mord – sind die Bezirke Mödling (1.068) und Baden (1.022) erstplatziert, ebenso wie bei Vermögensdelikten – sprich: Diebstahl oder Raub. In Wr. Neustadt waren es 589 Straftaten gegen Leib und Leben, weniger als beispielsweise in den Bezirken Melk oder Tulln.

Die meisten angezeigten Straftaten gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung – also zB. sexuelle Belästigung, Missbrauch etc. – gab es im Bezirk Gänserndorf (88), gefolgt vom Bezirk Baden (75).

Fünf Asylwerber unter 10 Jahren straffällig

Auch die straffällig gewordenen "fremden Tatverdächtigen" sind in der Statistik ausgewiesen. 14.458 Nicht-Österreicher wurden angezeigt, die meisten Delikte sind in den Kategorien Diebstahl und Raub einzuordnen (7.604). Darunter sind auch 1.648 Asylwerber, fünf davon sind unter 10 Jahre alt.

"Steigende Kriminalität, immer mehr Aufgriffe illegaler Migranten und eine gewaltige Flüchtlingswelle, die anrollt. Es ist höchst an der Zeit, unsere Grenzen effektiv zu schützen", fordert FPNÖ-Parteiobmann Udo Landbauer nun erneut. Der Politiker hatte bereits vor einer Woche angeregt, Rekruten des Bundesheeres dazu abzustellen, illegale Einwanderer "abzufangen".

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