Die Spritpreise kennen derzeit nur eine Richtung: nach oben. Innerhalb weniger Tage hat sich Diesel um rund 16 Prozent verteuert, Superbenzin um mehr als 13 Prozent. In manchen Regionen kratzt der Liter Diesel bereits an der Marke von 1,85 Euro.
Ausgelöst durch die geopolitische Lage im Nahen Osten steigen die Ölpreise weltweit - und das schlägt sich direkt an der Zapfsäule nieder. Viele Autofahrer fragen sich: Was kann ich selbst tun, um zumindest ein wenig zu sparen?
Wie inside-digital.de berichtet, gibt es sieben einfache Tipps, mit denen sich der Spritverbrauch spürbar senken lässt. Die meisten davon sind sofort umsetzbar und kosten nichts.
Es klingt banal, aber viele Autofahrer lassen den Motor laufen, wenn sie am Straßenrand auf jemanden warten oder eine Nachricht ins Handy tippen. Wer den Motor in solchen Situationen konsequent abdreht, spart bares Geld.
Zu wenig Luft in den Reifen kostet Sprit. "Schon ein Fülldruck von etwa 0,4 bar unter dem Sollwert erhöht den Verschleiß, und der höhere Rollwiderstand des Reifens sorgt für einen Mehrverbrauch an Sprit von bis zu 0,3 l auf 100 km", warnen Experten. Am besten kontrollierst du den Druck bei jedem zweiten Tankstopp. 0,2 bar über dem Herstellerwert sind unbedenklich und senken den Verbrauch zusätzlich.
Dachboxen, die das ganze Jahr oben bleiben, Getränkekisten im Kofferraum oder der Buggy, den man nie auslädt - das alles erhöht das Gewicht und damit den Verbrauch. Eine Dachbox treibt zudem den Luftwiderstand in die Höhe. Wer ausmistet, spart.
Wer zu schnell fährt, verbraucht mehr. Das Zauberwort heißt: gleichmäßiges Tempo bei niedriger Drehzahl. Bereits bei rund 2.000 Umdrehungen pro Minute solltest du in den nächsthöheren Gang wechseln. Viele moderne Autos zeigen im Display an, wann Hochschalten sinnvoll ist.
Siehst du, dass eine Ampel auf Rot springt, lass das Auto ausrollen und nutze die Motorbremswirkung. Das spart nicht nur Sprit, weil der Motor in den Schubbetrieb geht, sondern schont auch die Bremsen.
Klimaanlage, Sitzheizung und Abblendlicht verbrauchen über den Generator Motorleistung - und damit Sprit. Wer tagsüber statt Abblendlicht das Tagfahrlicht nutzt, spart rund 0,1 bis 0,2 Liter auf 100 Kilometer. Die Klimaanlage sollte nur laufen, wenn sie wirklich gebraucht wird.
Der Preisunterschied an den Tankstellen ist selbst innerhalb einer Stadt enorm. Apps zeigen Spritpreise in Echtzeit an und helfen, die günstigste Tankstelle zu finden. Am billigsten ist Tanken in der Regel abends zwischen 18 und 20 Uhr. Morgens im Berufsverkehr zahlst du am meisten.