Spritpreise steigen weiter

7 Tricks, mit denen du beim Tanken sparst

Diesel und Benzin werden immer teurer. Mit einfachen Tricks lässt sich der Verbrauch senken - und das spart bares Geld an der Zapfsäule.
Technik Heute
01.03.2026, 19:00
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Die Spritpreise kennen derzeit nur eine Richtung: nach oben. Super E10 kostet im Schnitt bereits 1,78 Euro pro Liter, Diesel liegt bei 1,74 Euro. Grund dafür sind unter anderem steigende Rohölpreise wegen der angespannten Lage im Nahen Osten. Für Autofahrer bedeutet das: Jeder Tropfen zählt.

Wer kein E-Auto fährt und auch nicht auf Bahn oder Fahrrad umsteigen kann, muss tanken - egal, wie hoch der Preis ist. Einer Umfrage zufolge können fast 70 Prozent der Menschen nicht ohne ihr Auto leben. Doch es gibt einfache Möglichkeiten, den Spritverbrauch zu senken.

Wie inside-digital.de berichtet, lassen sich mit sieben simplen Tipps sowohl Sprit als auch Geld sparen. Der erste und einfachste: Motor abschalten, wenn man länger als 20 Sekunden steht. Ob am Bahnübergang, an der Ampel oder beim Warten am Straßenrand - wer den Motor laufen lässt, verbrennt unnötig Kraftstoff.

Reifendruck und Gewicht: Die unterschätzten Spritfresser

Tipp Nummer zwei betrifft den Reifendruck. Schon 0,4 bar zu wenig erhöhen den Rollwiderstand und kosten bis zu 0,3 Liter Sprit auf 100 Kilometer. Hochgerechnet auf ein Jahr mit 15.000 Kilometern und einem Literpreis von zwei Euro sind das fast 100 Euro unnötige Mehrkosten. Experten empfehlen, den Luftdruck bei jedem zweiten Tankstopp zu prüfen - und ruhig 0,2 bar mehr als vom Hersteller empfohlen aufzupumpen.

Der dritte Tipp: Gewicht reduzieren. Eine Dachbox, die das ganze Jahr auf dem Auto mitfährt, erhöht den Verbrauch um etwa einen Liter auf 100 Kilometer. Bei 15.000 Kilometern im Jahr und zwei Euro pro Liter entstehen so rund 300 Euro an vermeidbaren Kosten. Also: Alles, was du nicht brauchst, raus aus dem Auto.

Fahrweise anpassen und clever planen

Tipp vier dreht sich um die Fahrweise. Wer bei rund 2.000 Umdrehungen pro Minute hochschaltet und möglichst gleichmäßig fährt, spart ordentlich. Vorausschauendes Fahren hilft zusätzlich: Wenn du siehst, dass eine Ampel auf Rot steht, lass das Auto einfach ausrollen und nutze die Motorbremse. Das spart nicht nur Sprit, sondern schont auch die Bremsen.

Der fünfte Tipp betrifft die Beleuchtung: Das Abblendlicht am Tag auszuschalten und stattdessen das Tagfahrlicht zu nutzen, reduziert den Verbrauch um 0,1 bis 0,2 Liter auf 100 Kilometer. Auch auf Klimaanlage und Sitzheizung kann man verzichten, wenn es nicht unbedingt nötig ist.

Den richtigen Zeitpunkt zum Tanken wählen

Tipp sechs: Staus vermeiden. Wer flexibel ist, sollte Google Maps nutzen und zu Zeiten fahren, in denen die Straßen frei sind. Ohne ständiges Bremsen und Beschleunigen sinkt der Verbrauch spürbar.

Und der siebente Tipp: Clever tanken. Am Morgen im Berufsverkehr ist Sprit am teuersten, am günstigsten ist es in der Regel zwischen 18 und 20 Uhr. Wer dann tankt, zahlt laut Experten im Schnitt rund 13 Cent weniger pro Liter. Und ganz wichtig: Autobahntankstellen meiden - dort sind die Preise um etwa 20 Cent höher als anderswo.

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