Der Gewinner bleibt immer noch ein Phantom. Am vergangenen Mittwoch knackte ein Spieler aus Niederösterreich den Mega-Jackpot und gewann 7,3 Millionen Euro. Seitdem herrscht Ruhe in der Meldestelle der Lotterien, noch hat er sich nicht gemeldet.
Das ist bisher über den Glückspilz bekannt: Er stammt aus dem niederösterreichischen Industrieviertel, zumindest gab er hier seinen Schein ab. Der Gewinner spielte mit einem Normalschein, darauf waren fünf Tipps angekreuzt. Ausgerechnet der Fünfte knackte die richtigen Zahlen für den Sechsfach-Jackpot.
Lotterien-Sprecher Günter Engelhart weiß, meist dauert es etwa zehn Tage, bis sich Gewinner melden. Dafür gibt es einige Gründe.
Manche wollen zunächst den großen Wirbel rund um den Jackpot abflauen lassen und melden sich erst später. Manche werden nervös, finden ihren Spielschein nicht sofort. Andere können sich aus beruflichen Gründen nicht gleich um ihren Gewinn kümmern.
Im Sommer ist eine Urlaubsreise oft schuld: Man ist weit weg vom Alltag, checkt erst danach die Lotto-Resultate.
Auch das Abwarten der Reklamationsfrist kann laut Engelhart ein Grund sein. Denn nach jeder Ziehung kann man vier Wochen lang Einspruch erheben.
Während der Gewinner der 7,3 Millionen Euro weiter auf sich warten lässt, geht der Lotto-Wahnsinn bereits in die nächste Runde.
Dabei geht es um rund 1,9 Millionen Euro.
Bei der Ziehung am Sonntag blieb der Hauptgewinn erneut aus. Kein Spielteilnehmer hatte alle sechs Zahlen richtig getippt. Damit wartet bei der kommenden Ziehung am Mittwoch ein Doppeljackpot.