Der 7er-BMW zeigt, wie schön innere Werte sind

Die Zahl 7 steht bei BMW für Oberklasse-Autos. Der neue 7er versprüht in der richtigen Konfiguration sogar einen Hauch von Luxus.
Wer sich in den neuen 7er-BMW setzt, der merkt schnell, dass der Wagen weit mehr als nur ein größerer 5er ist. Auch wenn er natürlich richtig groß ist: Mit 5,12 Metern ist er im Vergleich zum Vorgänger um 2,2 Zentimeter länger geworden. Die Breite von 1,9 Meter wurde aber beibehalten.

Wem das immer noch zu klein ist, der kann die Lang-Version mit 5,26 Meter bestellen; der Radstand von 3,07 Meter wächst hierbei auf riesige 3,21 Meter an. Das alles zeigt schon von außen: Hier wird auf maximalen Komfort gesetzt. Entweder für die verwöhnten Fratzen auf der Rückbank oder für den Herrn Bankdirektor, der sich chauffieren lässt.

Der günstigste 7er, ein 730d mit 265 PS, ist natürlich alles andere als billig: 100.100 Euro werden dafür mindestens fällig. Hat man dazu einen Allradantrieb, so wie unser Fahrzeug, dann kostet das mindestens 104.200 Euro. Aber weil wir natürlich eine Menge Extras bekommen haben, steht unterm Strich 168.000 Euro da.

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Zu den größten Positionen zählen das Individual-Paket mit M Sport Umfängen um 16.145 Euro, das First-Class-Paket (u.a. Nappaleder, Klimasitze, Sitzheizung, Massagefunktion, alles vorne und hinten) um 7.090 Euro und das Innovations-Paket (aktives Komfortfahrwerk, Laserlicht, ferngesteuertes Parken etc.) um 4.040 Euro.

Nur so am Rande: Der teuerste 7er ist ein M760Li xDrive, also die Langversion mit einem 6,6 Liter großen V12-Motor, 585 PS und Allradantrieb. Der beginnt bei 209.850 Euro.

Von außen fällt sofort die riesige BMW-Niere, also der Kühlergrill, auf. Klar, zu klein darf sie bei so einem Auto nicht sein, aber die Größe ist nicht jedermanns Sache. Etwas weniger hätte hier mehr sein können.

Toller Spurhalteassistent

Obwohl wir die Variante mit dem schwächsten Motor fahren, ist der absolut ausreichend, um angenehm vorwärts zu kommen. Das Fahrwerk auf "Komfort Plus" gestellt, Massage ausgewählt, Raumduft aktiviert und den Spurhalteassistenten hinein, und man ist unglaublich entspannt unterwegs. Der Spurhalteassistent funktioniert übrigens absolut hervorragend und kann auch auf der Landstraße bzw. im Ortsgebiet gut eingesetzt werden, solange es nicht zu kurvig wird.

Was ebenfalls beeindruckt, ist das Angebot im Heck. Dank dem erwähnten First-Class-Paket und dem Österreich-Paket (u.a. Sonnenschutzrollos auf Seiten- und Heckscheibe) fühlen sich die Passagiere wohl wie selten. Eigene Bildschirme erlauben Zugriff auf das Entertainment-System und selbst ein Samsung-Tablet ist verbaut. Lange Strecken werden so zum Kinderspiel.

Überhaupt, am ehesten spricht für den 7er, was alles serienmäßig oder optional erhältlich ist: Vom Soft-Close-System für Türen bis zum Bowers & Wilkins Diamond Surround Sound System. Das hat natürlich alles seinen Preis, aber man bekommt dafür halt auch eine ganze Menge geboten.

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FahrberichtMotorBMWJörg Michner

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