Mit Schulbeginn am Montag hat die Corona-Variante Omikron Österreich weiter fest im Griff. 10.804 Neuinfektionen wurden laut Gesundheits- und Innenministerium innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Ähnliche Montagswerte gab es Mitte bzw. Ende November, der einen Lockdown in ganz Österreich nach sich zog - dieser soll diesmal vermieden werden, doch auch die Spitalszahlen gehen wieder ein wenig nach oben.
Die Ausbreitung der Omikron-Variante ist auch in NÖ inzwischen deutlich zu spüren: In Niederösterreich sind am Montag 742 neue Omikron-Fälle gemeldet worden. Damit stieg die Gesamtzahl nach Angaben aus dem Büro von Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) auf 3.457, davon waren 2.588 Personen aktuell erkrankt. Die Zahl der Corona-Infizierten im Bezirk Hollabrunn nach einer Gruppenreise zu Silvester innerhalb Österreichs ist indes um fünf auf 47 gestiegen. Hinzugekommen ist ein Cluster in einem Pflege-und Betreuungszentrum (PBZ) im Bezirk Melk mit 20 Fällen.
Sechs Omikron-Patientinnen und -Patienten mussten im Krankenhaus behandelt werden. Insgesamt wurden 125 Covid-Infizierte in niederösterreichischen Kliniken behandelt, davon 41 auf Intensivstationen. Damit ist die Zahl der Patienten weiter gesunken, gleichzeitig wurden aber vier Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet. Insgesamt wurden im Bundesland 1.573 Corona-Neuinfektionen gemeldet - gestern waren es 1.424 Corona-Neuinfektionen in NÖ.
In einer Produktionsfirma in St. Pölten wurden am Montag 28 positiv Getestete gemeldet, um drei mehr als am Vortag. In einem Unternehmen im Bezirk Scheibbs wurden nach wie vor 22 Infizierte verzeichnet. In der Asylbetreuungsstelle Traiskirchen (Bezirk Baden) stieg die Zahl der Fälle um zwei auf 14. In einem PBZ im Bezirk Tulln blieb es bei 13 Betroffenen.
Österreichweit stieg die Zahl der Krankenhauspatienten wieder an. Derzeit liegen 935 Personen wegen einer SARS-CoV-2-Infektion im Spital, das sind um 24 mehr als am Vortag. 264 Menschen müssen wegen Covid-19 intensivmedizinisch betreut werden. Diese Zahl ging seit Sonntag um zwei und innerhalb einer Woche um 56 Patienten zurück.
Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt in Österreich 687,3 Fälle pro 100.000 Einwohner. Das Bundesland mit der höchsten Inzidenz ist derzeit Salzburg mit 1.409,8, gefolgt von Tirol mit 1.220,9, Wien mit 919, Vorarlberg mit 628,7, Oberösterreich mit 524,3, Niederösterreich mit 508,7, Kärnten mit 394,1, die Steiermark mit 365,9 und das Burgenland mit 279.