Erneut hat sich im Mittelmeer eine Tragödie ereignet, bei der mehrere Menschen ihr Leben lassen mussten. Mehr als 75 Migranten sind bereits am vergangenen Mittwoch bei einem Schiffsunglück vor der lybischen Küste ertrunken. Dies wurde allerdings erst jetzt bekannt.
Die International Organisation für Migration (MIO) teilte dies am heutigen Sonntag mit. Weiters heißt es, dass lediglich 15 Menschen das Unglück überlebten. Fischer retteten sie und brachten die Überlebenden nach Zuara in Lybien.
„"Preis der Untätigkeit"“
Laut Informationen der IOM sind seit Beginn des Jahres mindestens 1.300 Menschen auf der Flucht vor Krieg und Armut ertrunken – darunter auch zahlreiche Frauen und Kinder. "Das ist der Preis der Untätigkeit", kritisierte IOM-Sprecherin Safa Msehli.