750 Mio.  für Verdoppelung der Ganztagsangebote

Bild: Picturedesk

Gegen 11 Uhr hätte der Ministerrat am Dienstag beendet sein sollen, tatsächlich war die Regierung erst um 13.36 Uhr fertig. Aber das Nachsitzen zahlte sich aus: Die Regierung beschloss gewaltige Investitionen in die Bildung.

"Sorry, aber der Ministerrat ist ein Arbeitsgremium", entschuldigte sich beim Pressefoyer nach der Regierungssitzung. Was geschah: Zunächst wurde die Bankenabgabe drastisch reduziert, von 650 auf rund 100 Millionen Euro pro Jahr. Als Gegenleistung bringen die Geldinstitute eine einmalige Zahlung in der Höhe von einer Milliarde Euro auf.

Der Koalitionsknatsch brach rund um die Frage der Verwendung des Geldes aus. Am Ende einigte man sich auf einen "Zukunftsruck", wie es formulierte:


750 Millionen Euro fließen in das Schulsystem. Bis 2025 sollen 40 Prozent aller Schüler in eine Ganztagsschule gehen können. Derzeit sind es 21 Prozent. "Im Umkreis von 20 Kilometern" soll jede Familie so ein Angebot haben, so Kern. Das würde auch die Nachhilfeausgaben senken. Mitterlehner betonte, dass auch andere Formen von Nachmittagsbetreuung möglich sind, nicht nur in Schulen.
100 Millionen Euro gibt es für Fachhochschulen,
50 Millionen Euro gehen in die Innovationsstiftung für digitale Bildungsprojekte.
100 Millionen Euro fließen in die Nationalstiftung, wo Technologieprojekte gefördert werden.

(enu)

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