8-Jähriger mit Hass-Brief an Schulkameraden (8)

Aufregung in einer Volksschule im Bezirk Tulln: Ein Flüchtlingsbub soll Schulkollegen tyrannisieren, schrieb einem achtjährigen Klassenkameraden einen Hassbrief.
Mobbing in einer zweiten Volksschulklasse im Bezirk Tulln: Die Mutter von Robin (Name geändert) fand in der Schultasche ihres Sohnes (8) einen handgeschriebenen Brief mit zwei lachenden Smileys, der Inhalt war dafür weniger freundlich: „Kaka Robin du bist ein Arsch. Süs das du ein Schweine Fleisch isst und wierst immer diker du Schwein du Arsch ..." (Anm.: Originaltext).

Den Eltern von Robin reicht es jetzt: „Dieser Brief ist nur der Gipfel. Der auffällige, gleichaltrige Bub schlägt und beschimpft auch andere Kinder, macht sie fertig. Am Schulausflug hatte das Problemkind einen Böller mit. Am Anfang ging unser Robin gerne in die Schule, jetzt nicht mehr."

Vertrauenslehrer für Opfer

Die Mutter suchte den Dialog, jetzt bekommt Robin einen Vertrauenslehrer. „Damit er lernt mit der Situation umzugehen. Unfassbar", so die Eltern erbost. Laut Mutter hätte der Direktor die Sache ins Lächerliche gezogen. „Der Problembub soll ohnedies schon in psychologischer Betreuung sein."

FP-Bundesrat Andreas Spanring aus dem Bezirk Tulln: „Ich erwarte mir vom Bildungsdirektor lückenlose Aufklärung. Hier müsste auch die Kinderwohlfahrt tätig werden. Wenn jemand einen Hilfs- bzw. Vertrauenslehrer braucht, dann der gewalttätige Asylwerber und nicht das Opfer."

CommentCreated with Sketch.34 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Auf Nachfrage heißt es aus dem Büro von Bildungsdirektor Johann Heuras: „Die zuständige Person der Schulaufsicht wurde vom Bildungsdirektor sofort beauftragt, die Situation vor Ort zu prüfen und falls erforderlich notwendige Schritte einzuleiten."



(Lie)

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