900 Flüchtlinge vor Sizilien aufgegriffen

Der Flüchtlingsstrom nach Italien reißt auch nach der Katastrophe mit 360 Toten vor Lampedusa Anfang Oktober und verstärkten Patrouillen nicht ab. Binnen 24 Stunden wurden im Mittelmeerraum 900 Flüchtlinge vor der sizilianischen Küste entdeckt.
Der Flüchtlingsstrom nach Italien reißt auch nach der Katastrophe mit 360 Toten vor Lampedusa Anfang Oktober und verstärkten Patrouillen nicht ab. Binnen 24 Stunden wurden im Mittelmeerraum 900 Flüchtlinge vor der sizilianischen Küste entdeckt.

Ein Teil der Flüchtlinge wurde auf einem libyschen Schiff und einem Tanker unweit des Hafens von Tripoli entdeckt. Hubschrauber fanden außerdem laut italienischer Marine Migranten an Bord von Fischerbooten.

Der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer nach Europa ebbt im Winter für gewöhnlich ab, doch in den letzten Tagen hat die Zahl der Migranten wieder zugenommen.

Im Zuge der Mission "Mare sicuro" (Sicheres Meer) wird das Mittelmeer nun deutlich stärker überwacht. Die Zahl der Schiffe und Flugzeuge, die bei Patrouillen im Einsatz stehen, wurde verdreifacht. 45 Schiffe der Küstenwache und der Marine überwachen in einem Raum von 40 Seemeilen vor der Insel Lampedusa die Gewässer.
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