Die letzten Tage gab es großen Aufruhr um Cristiano Ronaldo. Grund dafür waren Medienberichte darüber, dass dem Superstar 99 Peitschenhiebe drohen, wenn er das nächste Mal in den Iran einreist.
Der Grund angeblich: Der Portugiese hat bei seiner letzten Reise eine Frau umarmt und geküsst. Das gilt im streng muslimischen Land als Ehebruch. Beim Fakt, ob nun bereits eine offizielle Anklage erhoben worden sei oder dies noch folgen werde, widersprachen sich die Newsportale im Iran.
Die iranische Botschaft in Spanien hat nun sämtliche Berichte zurückgewiesen und Klartext gesprochen. "Wir dementieren strikt, dass es ein Gerichtsurteil gegen einen internationalen Sportler im Iran gegeben hat", schrieb die Botschaft in den sozialen Netzwerken. Ronaldo sei am 18. und 19. September für ein Spiel in den Iran gereist und dort von den Menschen und Behörden freundlich empfangen worden, hieß es.
Ronaldo war mit Al-Nassr für das Spiel in der asiatischen Champions League gegen Persepolis (2:0) nach Teheran gereist. Im Rahmen des Trips kam es zum Treffen mit der zu 85 Prozent gelähmten Künstlerin Fatemeh Hamami, die Ronaldo ein Bild gewidmet hatte. Dabei begrüßte der 38-Jährige die Frau mit einer herzlichen Umarmung und einem Kuss auf die Wange (siehe Video oben). Ronaldos "aufrichtiges und menschliches" Treffen mit Hamami sei im Iran von den Menschen und den Behörden gelobt und bewundert worden, erklärte die iranische Botschaft in Madrid dazu.
Ronaldo selbst äußerte sich nicht zu den Berichten. Die Künstlerin schrieb vor dem ganzen Aufruhr auf Instagram: "Ich bin froh, dass einer meiner Träume wahr geworden ist." Dazu postete sie ein Bild, das sie gemeinsam mit Ronaldo und einem von ihm mit "Für die liebe Fatima, die beste Künstlerin der Welt" unterzeichneten Trikot zeigte.