"Gleiches soll gleich behandelt werden", hatte der für Sport und Kultur zuständige Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) am Freitagnachmittag erklärt. Deshalb werden bei Sport-Ereignissen dieselben Regeln wie bei Kulturveranstaltungen gelten.
Als Obergrenze für Outdoor-Veranstaltungen - wie etwa Bundesliga-Spiele - wurden 3.000 Zuschauerinnen und Zuschauer festgesetzt. Maximal allerdings 50 Prozent der Gesamtkapazität. Dies begründete der Sportminister mit der An- und Abreise der Fans.
Bei Indoor-Veranstaltungen (Handball, Basketball, Volleyball oder Eishockey) wird die Zuschauer-Obergrenze mit 1.500 Fans angegeben. Auch hier sind es maximal 50 Prozent der Kapazität. Bei Veranstaltungen ohne fix zugewiesenen Plätzen - wie etwa unterklassigem Fußball - ist eine Obergrenze von 50 Personen zulässig. Generell gilt, dass bei jeder Sportveranstaltung ein Präventionskonzept vorgelegt werden muss.
Während der gesamten Veranstaltung herrscht jedenfalls durchgängig FFP2-Maskenpflicht - damit auch auf dem zugewiesenen Sitzplatz. Beim Eintritt in das Stadion oder in die Halle muss ein negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bescheinigung einer überstandenen Corona-Infektion vorgewiesen werden. Alle Personen müssen sich beim Eintritt registrieren.
Auch bei Sportveranstaltungen gilt außerhalb des zugewiesenen Sitzplatzes ein Zwei-Meter-Abstand. Besuchergruppen müssen durch mindestens einen Sitz getrennt sein.
Damit könnten österreichische Fußballfans in der letzten Bundesliga-Runde in die heimischen Stadien zurückkehren. Rekordmeister Rapid würde da etwa auf den LASK treffen.
Für Juli sind dann weitere Lockerungen angepeilt. Gut möglich, dass die neue Bundesliga-Saison also wieder mit deutlich mehr Fans auf den Rängen startet.