Ab 2014 sollen Vermieter Maklerprovision bezahlen!

Bild: Helmut Graf

Wohnen ist teurer denn je. Die Regierung will das ändern. Wie? Darüber streiten die Verhandler von SPÖ und ÖVP seit zwei Monaten. Wegen der Sommerpause läuft der Koalition jetzt die Zeit davon - also rückt ein Kompromiss näher. "Heute" kennt die Details.

Wohnen ist teurer denn je. Die Regierung will das ändern. Wie? Darüber streiten die Verhandler von SPÖ und ÖVP seit zwei Monaten. Wegen der Sommerpause läuft der Koalition jetzt die Zeit davon - also rückt ein Kompromiss näher. "Heute" kennt die Details.

Fast ein Drittel des Einkommens geht heute fürs Wohnen drauf. 2008 war es ein Viertel. Mit einem Bündel an Maßnahmen will die Koalition die Kostenexplosion dämpfen, noch im Juni Reformen beschließen.


Transparenz: Zuschläge (z.B. für gute Lage) müssen detailliert im Mietvertrag ausgewiesen werden. Darauf haben sich die Ministerinnen Bures (SP) und Karl (VP) bereits verständigt. Noch unklar: Die SPÖ ist für Höchstgrenzen, was die ÖVP als zu starken Markt-Eingriff ablehnt.
Wohnbau:
Pensionskassen: Auch Private sollen in den geförderten Wohnbau investieren.
Maklerprovision: Nach britischem und belgischem Vorbild soll die Gebühr (2 Monatsmieten) nicht auf den Mieter abgewälzt werden. "Bereits ab 2014 könnten die Auftraggeber die Maklerprovision bezahlen. Meistens sind das die Vermieter", so Bures.


Erich Nuler

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