Die Schweiz hat vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen Kanada den Gruppensieg weiterhin in eigener Hand. Mit einem Erfolg könnten die Eidgenossen noch an den Gastgebern vorbeiziehen und sich Platz eins sichern. Teamchef Murat Yakin und Abwehrchef Manuel Akanji betonten vor der Partie, dass die Mannschaft mit diesem Ziel ins Spiel gehen wird.
Yakin lobte die Kanadier als unangenehmen Gegner, der mit hohem Pressing und aggressivem Gegenpressing agiert. Genau darin sieht er aber auch Chancen für sein Team. Gelingt es der Schweiz, die erste Pressinglinie zu überspielen, könnten sich große Räume ergeben. Gleichzeitig warnte der Teamchef vor Fehlern im Spielaufbau, die gegen Kanada schnell bestraft werden könnten.
Auch Akanji erwartet eine taktisch anspruchsvolle Begegnung. Die offensive Herangehensweise der Kanadier könne den Schweizern Räume eröffnen, verlange der Defensive aber höchste Konzentration ab. Nach dem überzeugenden 4:1 gegen Bosnien-Herzegowina reist die Nati mit viel Selbstvertrauen an und will sich mit einem Sieg die bestmögliche Ausgangsposition für die K.o.-Phase sichern.