Lionel Messi ist bisher der Mann der Weltmeisterschaft. Er hält bei 18 Treffern auf der ganz großen WM-Bühne und ist damit alleiniger Rekordhalter, er erzielte alle fünf Treffer seiner Argentinier und schnürte gegen Österreich am Montagabend einen Doppelpack.
Nur logisch, dass alle Messi nach dem Schlusspfiff im Stadion von Dallas gratulieren wollten. Mitspieler, die ÖFB-Teamkicker, aber auch die eine oder andere Legende am Spielfeldrand. Darunter Kult-Trainer Jürgen Klopp und der Ex-Bayern-Star Thomas Müller, die beide für "MagentaTV" die Partie analysiert hatten. Gemeinsam mit Moderator Johannes B. Kerner.
Erst klatschte Messi mit Kopp ab, dann gratulierte auch Müller – die Fußball-Giganten kennen einander freilich. Weil auch Kerner daneben stand, klatschte Messi auch mit dem deutschen Moderator ab, und all das hatte die TV-Kamera, die Messi verfolgte, mitgefilmt, war in der weltweiten Liveübertragung zu sehen gewesen. Der Clip macht seither in sozialen Netzwerken die Runde.
"Ich bin nach dem Spiel am Flughafen in Dallas gesessen und habe einen Salat gegessen. Da hängen so Riesenmonitore, auf denen der Worldfeed der FIFA läuft, der von ganz vielen Sendern übernommen wird. Und da habe ich mich ein bisschen erschrocken. Da ist mir fast der Salat wieder aus dem Mund gefallen, als ich mich da selbst in der Wiederholung gesehen habe", erzählte der 61-Jährige gegenüber der "Bild" schmunzelnd.
"Klopp, Messi und Müller sind schon in Ordnung, aber dass ich dabei war, war außergewöhnlich. Ein besonderer Moment", erzählte der bekannte deutsche TV-Moderator, der schon seit den 1990er Jahren immer wieder bei Fußballübertragungen zu sehen ist, weiter. Er habe jedenfalls "Felicidades" zu Messi gesagt, dem argentinischen Star-Kicker gratuliert. "Da hat er sich noch mal umgedreht", so Kerner.
Er sei durch die Szene auch in den Augen seiner Kinder wieder stark im Ansehen gestiegen. "Ich habe ein sehr langgezogenes ,Wow' bekommen und ein ,Papa, krass'", lachte Kerner.