Richtwerte nach Gebäudetyp

Ab dieser Temperatur solltest du heizen

Viele fragen sich im Herbst: Wann soll ich die Heizung aufdrehen? Die Antwort hängt stark vom Gebäudetyp ab – hier sind die Richtwerte.
Heute Life
20.09.2026, 19:22
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Wenn die Tage kürzer und kühler werden, stellt sich jedes Jahr die gleiche Frage: Ab welcher Außentemperatur sollte man heizen?

Die Antwort ist nicht ganz einfach, denn sie hängt stark vom Zustand des Gebäudes ab.

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Fachleute empfehlen, dass die Temperatur in genutzten Wohnräumen nicht unter etwa 16 Grad Celsius sinken sollte. Bei niedrigeren Temperaturen besteht ein erhöhtes Risiko für Schimmelbildung.

Richtwerte je nach Gebäudetyp

Wie "Utopia" berichtet, gelten folgende Richtwerte: Unsanierte Altbauten vor 1977 sollten ab unter 15 bis 17 Grad Außentemperatur geheizt werden. Teilsanierte Altbauten von 1977 bis 1995 kommen ab unter 14 bis 16 Grad dran. Neuere Gebäude ab 1995 brauchen erst ab unter 12 bis 15 Grad Heizung.

Besonders effiziente Niedrigenergiehäuser halten sich bis etwa 11 bis 14 Grad Außentemperatur warm, Passivhäuser sogar bis unter 9 bis 11 Grad. Allerdings ist jedes Gebäude anders – einzelne Sanierungsschritte können bereits Unterschiede machen.

Diese Raumtemperaturen sind ideal

Als ideale Raumtemperaturen empfehlen Verbraucherzentralen und Umweltbundesamt: Wohnzimmer etwa 20 Grad, Schlafzimmer etwa 17 Grad, Küche etwa 18 Grad und Bad etwa 21 bis 22 Grad. Bei diesen Temperaturen fühlt man sich wohl und spart trotzdem Energie.

Die offizielle Heizperiode läuft übrigens vom 1. Oktober bis zum 30. April. In diesem Zeitraum müssen Vermieter sicherstellen, dass Wohnräume tagsüber auf 20 Grad und nachts auf 18 Grad aufgeheizt werden können.

Auch Luftfeuchtigkeit beachten

Beim Heizen sollte man auch die Luftfeuchtigkeit im Blick behalten. Ab etwa 60 Prozent entsteht leicht Schimmel, unter 40 Prozent steigt das Risiko für Erkältungen. Ein Wert um die 50 Prozent gilt als optimal. Regelmäßiges kurzes Stoßlüften hilft, die Feuchtigkeit im grünen Bereich zu halten.

Tipp: Vor Beginn der Heizperiode sollten alle Heizkörper einmal entlüftet werden. Denn Heizkörper mit zu viel Luft heizen schlechter und treiben die Heizkosten unnötig in die Höhe.

red,20.09.2026, 19:22