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Ab sofort strengere Handgepäck-Kontrollen

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:07

Mit 1. März sind die Sicherheitskontrollen auf Flughäfen verschärft worden. Das Handgepäck mit Computern oder anderen Geräten muss laut novelliertem EU-Gesetz künftig genauer untersucht werden. Grund ist die Terrorgefahr. Derzeit wird auch über eine Langzeit-Speicherung von Passagierdaten diskutiert.

Mit 1. März sind die Sicherheitskontrollen auf Flughäfen verschärft worden. Das Handgepäck mit Computern oder anderen Geräten muss laut novelliertem EU-Gesetz künftig genauer untersucht werden. Grund ist die diskutiert.

Die meisten Passagiere haben sich bereits daran gewöhnt, bei der Sicherheitskontrolle elektrische Geräte wie Computer oder Fotoapparate aus dem Handgepäck zu nehmen und Flüssigkeiten in Tuben und Flaschen bis maximal 100 Milliliter in einem wiederverschließbarem, durchsichtigen Sackerl mitzuführen.
Nun wurden die in der EU gültigen Vorschriften noch weiter verschärft. Handgepäck mit tragbaren oder größeren elektrischen Geräten muss genauer untersucht werden, Sprengstoffdetektoren müssen außerdem bestimmte Standards einhalten.

"Terroristen versuchen, neue Verstecke zu entwickeln"

"Jüngste Erkenntnisse haben gezeigt, dass Terroristen weiter versuchen, neue Verstecke für unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen zu entwickeln", heißt es im Gesetzestext. Damit wollten Terroristen die geltenden Sicherheitsregeln bei der Kontrolle von Handgepäck unterlaufen. Die EU müsse auf diese Bedrohung reagieren.

Auf Europas Flughäfen kommen zusätzliche Kosten hinzu. Möglicherweise muss auch neues Sicherheitspersonal an Airports eingestellt werden.

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