Musik

Abgelehnt! Selenski darf beim ESC nicht reden

Der ukrainische Präsident wollte beim Song Contest Finale ein paar Worte ans Publikum richten. Die Veranstalter lehnten die Anfrage ab.
David Slomo
12.05.2023, 12:56
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Eigentlich hätte der ESC heuer in der Ukraine stattfinden sollen. Es war jedoch recht schnell klar, dass das aufgrund des Krieges nicht passieren wird. Nun findet sich ganz Europa in Liverpool zusammen, um die Musik zu feiern. 

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij wollte die Möglichkeit dennoch nutzen, um eine Videobotschaft an die Welt hinauszuschicken. Diese hätte beim ESC-Finale dann ausgestrahlt werden sollen. 

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"Grundsatz verbietet..."

Der Veranstalter (EBU) schmetterte die Anfrage aber ab. Grund: "Dies würde gegen die Regeln verstoßen". Der Song Contest betont immer wieder, dass es eine unpolitische Veranstaltung sei.  "Dieser Grundsatz verbietet die Möglichkeit, im Rahmen des Wettbewerbs politische oder ähnliche Äußerungen zu machen", so die EBU.

Am Samstag wird also (fast) ohne Politik der Song Contest Sieger 2023 gekürt. Klar ist, dass man den Krieg in der Ukraine nicht ganz ausblenden kann. Immerhin treten auch die Vorjahressieger, das Kalush Orchestra, auf. Außerdem werden immer wieder Bilder aus der Ukraine gezeigt.