Andrew Mountbatten-Windsor (66) soll im Stillen an einem ehrgeizigen Comeback gearbeitet haben. Aus durchgesickerten E-Mails geht hervor, dass der in Ungnade gefallene Royal eine eigene Naturschutz-Stiftung namens "The Royal Conservancy" gründen wollte. Damit plante er, in die Fußstapfen seines Bruders König Charles III. (77) zu treten.
Die Pläne wurden offenbar noch vor seinem verheerenden BBC-Interview 2019 und der erneuten Festnahme seines früheren Vertrauten Jeffrey Epstein ausgearbeitet. Potenzielle Unterstützer aus Europa, dem Nahen Osten und den USA sollten im Buckingham Palace zusammenkommen, um einen Mehrjahresplan zu erarbeiten.
Wie der britische "The Daily Telegraph" berichtet, scheiterte das Vorhaben letztlich an fehlender Finanzierung und der ausbleibenden Zustimmung des Kabinettbüros.
Neben den Enthüllungen wächst der Druck auf den Ex-Prinzen auch anderswo: Mitglieder der City of London Corporation drängen ihn, die "Freedom of the City of London" freiwillig zurückzugeben - eine Ehrung, die ihm 2012 verliehen wurde.
Andrew befindet sich an einem persönlichen Tiefpunkt: Wegen seiner Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Epstein verlor er seinen Prinzentitel und musste seine langjährige Residenz in der Royal Lodge verlassen. Nach einem Zwischenaufenthalt auf der Wood Farm lebt er nun isoliert auf der Marsh Farm.