Die Affäre rund um Mette-Marit (52) und ihre Kontakte zu Jeffrey Epstein bekommt eine neue, brisante Wendung: Das E-Mail-Konto, über das die beiden zwischen 2011 und 2014 Kontakt hatten, ist gelöscht und offenbar für immer verloren.
Das bestätigte nun der norwegische Königshof. Demnach wurde sogar versucht, die alten Nachrichten wiederherzustellen. Ohne Erfolg. "Das ist nicht möglich", habe der Provider mitgeteilt.
Besonders pikant: Die Kronprinzessin selbst würde die Mails offenbar gerne noch einmal lesen. In einem viel beachteten TV-Interview beim Sender NRK erklärte sie, sie könne sich an viele Details nicht mehr erinnern – und würde deshalb gern Einblick in die alte Korrespondenz bekommen.
Ein Beispiel sorgt dabei für Stirnrunzeln: In einer Mail aus dem Jahr 2011 schrieb sie an Epstein, sie habe ihn "gegoogelt" – und das habe "nicht besonders gut ausgesehen". Zu diesem Zeitpunkt war längst öffentlich bekannt, dass Epstein bereits 2008 wegen Sexualdelikten verurteilt worden war.
Was genau sie damals recherchiert hat? Unklar. Eine konkrete Antwort blieb Mette-Marit im Interview schuldig.
Erst nach der Ausstrahlung wurde bekannt, warum: Das E-Mail-Konto existiert schlicht nicht mehr. Wann genau es gelöscht wurde und von wem bleibt offen. Auch ein möglicher Zusammenhang mit einem Datenleck im Jahr 2012, bei dem Zugangsdaten kompromittiert wurden, ist bisher nicht geklärt.
Der Königshof hält sich bedeckt und verweist auf "Sicherheitsgründe".
Damit bleiben viele Fragen unbeantwortet – und ein Kapitel der Epstein-Kontakte im norwegischen Königshaus wohl endgültig im digitalen Nirwana verschwunden.