Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat in einem emotionalen TV-Interview mit dem Sender NRK ihr Schweigen über ihre Beziehung zu Jeffrey Epstein (66) gesprochen. Dabei gab sie zu, dass sie sich nicht mehr an eine E-Mail aus dem Jahr 2011 erinnern könne, in der sie Epstein schrieb, sie habe ihn gegoogelt und festgestellt, dass "es nicht gut aussah".
Besonders brisant: Die Kronprinzessin wünschte sich laut eigenen Aussagen, sie hätte "den Rest der E-Mail-Korrespondenz". Doch daran ist nicht mehr zu denken.
Wie "bunte.de" berichtet, kann Mette-Marit auf ihre früheren E-Mails mit Epstein gar nicht mehr zugreifen. Der Grund: Das damals genutzte E-Mail-Konto existiert nicht mehr. Sowohl das Konto als auch das zugehörige Passwort wurden bereits 2012 durch ein Datenleck beim Speicherdienst Dropbox öffentlich gemacht.
Das Königshaus ließ gegenüber der norwegischen Zeitung Aftenposten wissen: "Viele der E-Mails aus dieser Zeit sind nicht mehr in unserem Besitz, und das E-Mail-Konto, das vor 12 bis 15 Jahren genutzt wurde, ist gelöscht. Wir stützen uns daher auf dieselben veröffentlichten Dokumente wie andere auch." Wann oder warum das Konto gelöscht wurde, gab der Hof allerdings nicht bekannt.
Im Interview erklärte Mette-Marit, sie sei von Epstein manipuliert und getäuscht worden. Erst später habe sie erkannt, dass er kein guter Mensch sei, und den Kontakt beendet. Während des Gesprächs war ihr Ehemann Kronprinz Haakon (52) an ihrer Seite, um sie zu unterstützen.
Mette-Marit leidet an chronischer Lungenfibrose und benötigt eine Lungentransplantation. Zusätzlich belastet sie der Prozess gegen ihren Sohn Marius Borg Hoiby (29), dem 40 Straftaten vorgeworfen werden, darunter vier Vergewaltigungsvorwürfe nach norwegischem Recht. Das Urteil wird voraussichtlich im Juni verkündet.