Der Epstein-Skandal um die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit (52) nimmt kein Ende. Vor rund einer Woche sprach sie in einem TV-Interview mit dem Sender NRK über ihre Beziehung zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Dabei erwähnte sie eine Situation in seiner Villa, in der sie sich unwohl gefühlt habe - ohne ins Detail zu gehen.
Jetzt wurde bekannt, worum es ging: E-Mail-Protokolle zeigen, dass Epstein die Kronprinzessin massiv dazu drängte, Kontakt zu einem 17-jährigen Mädchen aufzunehmen, das er als seine "Patentochter" ausgab.
Wie Bild.de unter Berufung auf den norwegischen Sender TV 2 berichtet, antwortete Mette-Marit auf Epsteins Drängen zunächst ablehnend: "Neeeein, das ist mir echt zu unangenehm. Ich bin da so schüchtern." Diese Nachricht stammt vom 7. Jänner 2013.
Doch Epstein ließ nicht locker. Schließlich willigte Mette-Marit doch ein und schrieb: "Okay, ich versuche, nach dem Strand den Mut aufzubringen." Obwohl ihr die Situation offenbar mulmig war, suchte sie Trost bei ihrem Ehemann Prinz Haakon - brach den Kontakt zu Epstein aber nicht ab.
Epstein soll die Kronprinzessin auch gebeten haben, dem Mädchen ein Geschenk zu machen. Worum es sich dabei handelte, ist nicht bekannt. Nur ein halbes Jahr später wurde Mette-Marit mit Epstein und der mutmaßlichen Mutter des Mädchens beim Einkaufsbummel in New York gesehen.
Mette-Marit betonte im NRK-Interview, Epstein habe sie "manipuliert und getäuscht". Die neu aufgetauchten E-Mails werfen jedoch Fragen darüber auf, wie tief die Verstrickung der Kronprinzessin in Epsteins Netzwerk tatsächlich war.