Die Abtenauer Bergbahnen haben ein Sanierungsverfahren eingeleitet. Am Mittwoch fand dazu eine Prüfung am Landesgericht Salzburg statt, bei der die Forderungen der Gläubiger thematisiert wurden.
Laut Kreditschutzverband KSV1870 haben bisher 55 Gläubiger, darunter auch 16 Mitarbeiter, Ansprüche in der Höhe von insgesamt rund 6,2 Millionen Euro angemeldet. Davon wurden etwa 4,4 Millionen Euro bereits als berechtigt anerkannt.
Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) berichtet, läuft das Verfahren als Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung. Ziel ist es, das Unternehmen zu retten und weiterzuführen.
Ein erster Vorschlag sieht vor, dass die Gläubiger 20 Prozent ihrer Forderungen innerhalb von 24 Monaten nach Annahme erhalten sollen. Dieser Plan ist allerdings noch nicht endgültig und soll in den kommenden Wochen überarbeitet werden.
Die entscheidende Abstimmung über die Zukunft der Abtenauer Bergbahnen ist für den 17. Juni 2026 am Landesgericht Salzburg angesetzt.