Das Unternehmen wurde erst vor sechs Jahren gegründet. Es beschäftigt sich mit dem Handel und dem Servicieren von Lasermaschinen für industrielles Gravieren, Markieren und Schneiden von Materialien.
Von Beginn an kämpfte der Betrieb mit schwierigen Rahmenbedingungen: zuerst Corona, dann die Energiekrise, die hohe Teuerung, der Ukraine-Krieg und schließlich der Nahost-Konflikt.
2024 und vor allem im vergangenen Jahr gingen die Aufträge deutlich zurück. Einer möglichen Entspannung der Situation hat haben der Krieg im Irak und die folgenden Widrigkeiten einen Strich durch die Rechnung gemacht. Umstrukturierungsmaßnahmen fruchteten nicht.
Die Schulden von JustLaser machen rund 2,7 Millionen Euro. Zum Vermögen ist bisher nichts bekannt. 75 Gläubiger und elf Mitarbeiter sind betroffen.
Ihr Ausblick ist düster. Denn es wird kein Sanierungsplan angestrebt. Das Unternehmen soll geschlossen werden.
Erst vor kurzem wurde eine weitere folgenschwere Pleite im Bundesland bekannt: Über die Linzer ImmoWerte GmbH, spezialisiert auf den Erwerb, die Sanierung, die Vermietung und die Verwertung von Liegenschaften, wurde ein Konkursverfahren eröffnet.
Mitverantwortlich für die Misere sind laut der Firma Medienberichte: Darin wurde eine Haudurchsuchung erwähnt, die sich im Dezember 2024 ereignet hat. Die bittere Folge: eine Beeinträchtigung der Geschäftstätigkeit und eine Verschlechterung der Auftragslage.